Linkaufbau – Arbeitsblog http://www.pontipix.de Online-Marketing: SEO, Social-Media & Die Dinge drumherum Mon, 09 May 2016 14:56:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.2 „Bis zu 25% der Longtails sind weg! Was ist passiert?“ http://www.pontipix.de/bis-zu-25-der-longtails-sind-weg-was-ist-passiert/ http://www.pontipix.de/bis-zu-25-der-longtails-sind-weg-was-ist-passiert/#comments Tue, 16 Dec 2014 16:00:04 +0000 http://www.pontipix.de/?p=2053 Nach dem letzten Update der Xovi-Datensätze und vielen aufgeregten Rückmeldungen ehemaliger Kunden sind uns interessante Negativschwankungen bei der Analyse dieser und deren Konkurrenzprojekte aufgefallen. Bis zu 25% der produktbezogenen Longtail-Suchphrasen sind innerhalb eines Update-Turnus‘ verschwunden. Nach einigen Gesprächen mit Kollegen und einer tiefergehenden Gegenprüfung sind die folgenden Zusammenhänge sichtbar geworden:

a) Altlasten im Bereich „tote Linkspender“
b) keine passgenaue Ausrichtung der Angebote auf Zielgruppen
c) keine Kommunikation mit den Zielgruppen (Social-Signals)
d) kein Ausnutzen aktueller Trends (siehe: Hashtags)

Kurz: Alle abgestraften Projekte verfügten über auffallend viele Links von Social-Bookmark- und Presseportalen, Artikel- und Blogverzeichnissen, Linkpyramiden & Linkrädern. (Es ist anzunehmen, dass Google diese Linkspender dauerhaft abgewertet hat.) Gleichzeitig verfügten die analysierten Projekte nicht über zielgruppengenaue Social-Signals.

Die analysierten Seiten bewegen sich thematisch in den Bereichen Tourismus, Mode und Inneneinrichtung. Sie zeigen nach wie vor exzellente TOP-10-Positionen; der „Verlust“ bewegt sich auf der Produktebene. Langfristig ist ein neuer Linkaufbau nötig, der sich aus heutiger Sicht unbedingt an oben genannten Punkten orientieren muss.

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über die Bewertung von Linkspendern http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/ http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/#respond Wed, 19 Feb 2014 00:43:33 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1484 Sehr häufig werde ich via PM in den üblichen Foren um die Bewertung ggf. vorhandener Linkspender gebeten. In der Regel finde ich bei den Ratsuchenden eine Mischung der üblichen „Altlasten“ wie bspw. PR-Spam, Socialbookmarkspams und „softe“ Varianten wie bspw. Blogcomments und Gästebuchbeiträge.

Ich rate in der Regel zu einer Entfernung bei:

  1. veralteten Linkspendertypen wie Kataloge, Socialbookmarksysteme welche über Automatismen angesteuert werden können (Listen sind bekannt) und zugespammten Gästebücher und Blogcomments
  2. extrem veralteten Blogs
  3. nicht gepflegten Linkspender

Man erkennt veraltete oder „nicht gepflegte“ Linkspender vor allem anhand des Inhaltsflusses, der Indexierungsfrequenz oder anhand von stark werbelastigen Kommentaren. Ich werde auf diesem Blog bei Gelegenheit eine Freeware zur dauerhaften Beobachtung der Indexierungsfrequenzen von Linkspendern ablegen. (Vorabanfragen bitte an anne[at]pontipix.de … ).

Indizien für eine gewisse Werbelastigkeit wären z.B.

  1. Kommentare mit wenig oder gar keinen Bezug zum Linkspender
  2. Kommentare mit Like- oder Besucheraufforderungen
  3. Kommentare mit immer wiederkehrenden Benutzernamen und eMail-Adressen
  4. extreme Publikationshäufung von Kommentaren (je Minute, je Stunde etc.)

Im manuellen Linkaufbauprozess bevorzuge ich einen kommunikativen Ansatz. Hierbei sind die üblichen SEO-Metriken wie PR, Alexa-Rank, SI, OVI-Index, Domain-Pop und Sonstiges eher im zweiten Blick höchst interessant. Vordergründig könnte man den Vernetzungsprozeß als eine Art „ich-rede-mit-anderen-Personen-Vorgang“ interpretieren und die Aktivitäten entsprechend ausgestalten. Im Detail sieht das so aus, dass man bei Blogbeiträgen immer etwas zum Thema des Artikels und / oder zu den Vorpostern (im Sinne einer Diskussion) schreibt. Bei Gästebüchern bevorzuge ich einen Bezug zu den Angeboten des Gästebuchinhabers. Konkrete Beispiele findet man bspw. im eigenem Leben / im eigenem Sozialverhalten: man geht in seinem Leben hin und wieder in ein gut geführtes Restaurant – sofern dieses eine Webseite mit Gästebuch besitzt, spricht nichts dagegen lobende Worte (sofern gerechtfertigt …) zzgl. Backlink zu hinterlegen. Wenn besagte Webseite von anderen Personen – welche auch das Gästebuch betrachten / benutzen – besucht wird, umso besser: hier entwickelt sich nicht nur das Potential der gesetzten Links, sondern auch die Möglichkeit der Klicks von potentiellen Kunden.

Aktuell beobachte ich einen Trend: Linkaufbau via Forenposts. Diese „Welle“ entwickelt sich derzeit zu einem regelrechten „Hype“, den ich für überbewertet halte. Sicherlich bieten diese Plattformen einen effektiven Weg der Kundenkommunikation, aber ich rate von einer allzu technischen Betrachtung des Linkaufbaues mit Hilfe dieser Spendertypen ab, denn:

  1. Dienstleister im Niedrigpreissektor sind i.d.R. keine Experten btr. des zu bewerbenden Themas (Ausnahmen existieren sicherlich…) und können vmtl. keine Rückfragen beantworten oder (fachbezogene) Probleme in der Forenkommunikation lösen.
  2. Forenaccounts verlangen Pflege und produzieren Aufwand, da diese Accounts „reifen“ müssen (Autoritätsproblem)
  3. Die Mächtigkeit der zu setzenden Links sind von der Forenarchitektur und der Accountautorität abhängig (Wieviel postet ein Account in welcher Zeit? Wieviele andere Accounts reagieren auf die Posts?)

Ich empfehle bei der Verwendung und Verwertung dieser Linkspender:

  1. Analysiere Fragestellungen in den Foren und beantworte diese aus Deiner Expertensicht. Bei einem geringen Zeitbuget solltest Du auf ein ordentliches und genaues Briefing der einzusetzenden (externen) Personen achten. Fordere hier eine transparente Reportingprozedur an.
  2. Verwende Foren immer auch als Mittel der Marktforschung und passe Deine Produkte / Dienstleistungen an kommunizierte Fragestellungen und Problemmeldungen an.
  3. Kontaktiere Fragesteller via PM, Telefon oder eMail, wenn Du überzeugt bist, dass Deine Lösung optimal ist.
  4. Schaffe Monitoringprozeduren: manche Foren bieten Dir die „Abholung“ neuer Beiträge via eMail oder RSS-Feed.
  5. Verzichte auf exzessive (Eigen)werbung und arbeite – bei Bedarf – ein ggf. vorhandenes Hobbyprojekt ein.

 

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Über kostenfreie Linkspender Teil 2 – das (eigene) Hobbyprojekt http://www.pontipix.de/ueber-kostenfreie-linkspender-teil-2-das-eigene-hobbyprojekt/ http://www.pontipix.de/ueber-kostenfreie-linkspender-teil-2-das-eigene-hobbyprojekt/#respond Sun, 16 Feb 2014 21:25:48 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1472 Eine oft unterschätzte Variante der Internwerbung / der SEO ist im Hobbybereich anzusiedeln. Fast jeder Akteur wird eines oder mehrere Hobbies pflegen und hierüber viel zu berichten haben. Idealerweise handelt es sich hierbei um eine nachgefragte oder „übliche“ Freizeitbeschäftigung wie „Outdoorsport“, „Fotografie“ oder Sonstiges.

Nunja: je nach Art der Freizeitbetätigung und eigener Neigung der Selbstdarstellung / Außenkommunikation wäre der Schritt zu einer eigenen Webpräsenz natürlich und logisch.

Für das Strategieelement „eigenes Hobbyprojekt“ empfehle ich in der Regel die Umsetzung mit Hilfe einer gängigen Blogtechnologie wie WordPress, Tumblr oder Blogspot. Privat bevorzuge ich eine eigene Installation von WordPress unter einer separat aufrufbaren Top-Level-Domain mit einem aussagefähigen Namen. Dieser Auftritt hat natürlich die üblichen Onpageoptimierungsregeln einzuhalten (sprechende URLs, Meta-Tags etc.).

Vorteile:

  1. (hohe) Publikationsmotivation von neuen Beiträgen und Medien (Bild, Video, Ton etc.)
  2. hohe Vernetzungs- und Verlinkungsmotivation: Externe (weitere „Anhänger“ des Hobbies werden aufmerksam …)
  3. hohes Socialmedia-Potential: je nach Qualität des jeweiligen Auftrittes werden die Informationen bspw. auf Facebook geliked, geteilt und besprochen
  4. kein Zwang zur Kommerzialisierung
  5. Reputationspflege und Reputationsmanagement: Fans, Leser und potentielle Kunden erkennen eine „persönliche Seite“

Nachteile:

  1. zum Teil lange Vorlaufszeiten
  2. Negativkritiken in Form von Kommentaren
  3. Produktionsaufwand für neue Inhalte, neue Medien etc.

 

Bei der Verlinkung vom Hobbyprojekt auf kommerzielle Seiten wie Kundenprojekte und eigene Affiliatekataloge achte ich auf „weniger ist mehr“ und verteile die Linktypen auf 2/3 andere – ähnliche – Hobbyprojekte und 1/3 Kommerzprojekte. Sehr zu empfehlen ist auch die Vernetzung in den „Sozialen Medien“: bei „kreativen“ Hobbyprojekten bevorzuge ich Instagram, Tumblr und Flickr.

Mögliche Vernetzungsstrategien werde ich bei Gelegenheit hier bequasseln.

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Über Netzwerke und deren Rolle im Linkaufbau http://www.pontipix.de/ueber-netzwerke-und-deren-rolle-im-linkaufbau/ http://www.pontipix.de/ueber-netzwerke-und-deren-rolle-im-linkaufbau/#respond Sat, 15 Feb 2014 01:31:17 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1465 Wie viele sicherlich festgestellt haben, hat sich der „Spamjäger“ der Firma „Google“ einmal wieder zu Wort gemeldet und hier die „Entwertung“ komplexerer Linknetzwerke angekündigt. Im Vergleich zu früheren Wortmeldungen ergab sich hier eine besondere Qualität: es wurde gezielt auf eine Linkstruktur einer oder mehrerer SEO-Agenturen hingewiesen.

Unabhängig von diversen – z.T. sehr emotional geführten – Diskussionen in diversen Blogs und Foren und nach einer intensiven Analysephase komme ich zu ganz eigenen Erkenntnissen und Gedankengängen.

Die Entwertung komplexerer Linknetzwerke ist nicht „neu“ und gehört zum täglichen Geschäft

Mit Beginn der besonderen „Rolle“ der Firma „Google“ entwickelte sich ein besonderes Interesse an der Manipulation der Rankingergebnisse mit Hilfe diverser Strategieansätze in den Bereichen Onpage, Offpage, Whitehat und Blackhat sowie weiterer „Spielarten“. Hierdurch entwickelte sich die Branche der „Suchmaschinenoptimierung“ mit entsprechenden „allgemeingültigen“ Strategieansätzen hinsichtlich des Linkaufbaus. Es erscheint als logisch, dass sich zu irgendeinem Zeitpunkt ein quasi „Kleinster gemeinsamer Nenner“ zwischen einer großen „Mannschaft“ an SEOs bzgl. der Wahl diverser – vermeintlich profitabler – Varianten der Suchmaschinenoptimierung ergeben wird. Beispiele hierfür wären der Einsatz von „Social Bookmarks“, „Blogcomments“ mit Hilfe der „Scrapebox“, massives Twitterspamming, automatisierte Katalogeinträge oder auch das (halb)automatische Absenden von PR-Meldungen zzgl. „harter“ Verlinkungen.

Im Laufe der Zeit oder der „Existenz“ der „Szene“ entstanden mehr oder weniger brauchbare Analysetools mit dem Ziel, die Verlinkungen / Vernetzungen von bspw. Wettbewerbsauftritten zu analysieren: sicherlich verstärkte die Einführung solcher Reportingsysteme irgendwann die Entwicklung diverser Linkaufbautrends.

Irgendwann entstand ein gewisses Legitimationsproblem: durch die natürliche Weiterentwicklung des Internets und des Nutzerverhaltens ergab sich eine Lücke zwischen vielen SEO-Techniken und der relativ „flüchtigen“ Bedürfnisse potentieller Suchenden / Kunden: Socialbookmarks, Kataloge und extrem lange / aufgeblähte Blogcommentlisten wurden nicht mehr so intensiv konsumiert.

Was ist danach passiert? Im Gegensatz zu viel Gerüchten und Verschwörungstheorien ist die Firma „Google“ selbstverständlich nicht das quasi-personifizerte Internet. Diese Firma beansprucht lediglich das völlig legitime Recht, mit Hilfe des Internets Geld zu verdienen und strebt durch diverse Personalentwicklungen, technischen Entwicklungen oder Entwicklungen diverser Zusatzservices nach Perfektion (zugegeben: ich zolle Respekt). Also stelle ich die folgenden Thesen auf:

Die Firma „Google“ entwickelt sich anhand des Internets weiter und orientiert sich hierbei an den spezifischen Bedürfnissen der Nutzer.

Diese These kann man mit der Tatsache des Aufkaufs von Youtube und Blogger.com untermauern. Dasselbe gilt für die Entwicklung eines eigenen Socialmedia-Services (Google+) und der phasenweise Abgewichtung veralteter – also nicht oder wenig beachteten – Medien. Weitere Hinweise lassen sich auch in den „Webmaster Richtlinien“ nachlesen: hier gibt die Firma „Google“ bspw. den Hinweis, dass Angebote und Produkte etc. für „richtige“ Menschen zu entwickeln und zu vermarkten sind.

Die Firma „Google“ zwingt niemanden einen speziellen Willen, spezielle Nutzverhalten etc. auf.

Eigene Projekte und viele Auftritte diverser Klienten zeigen immer wieder, dass die Verwertung von bspw. Google Analytics oder Webmastertools zwar enorm hilfreich sein kann (Benutzerführung, Aufbereitung der Datensätze etc.), jedoch keine Pflicht darstellt: Unterschiede bei Rankingeffekten zwischen verwendeten G-Services und einer bewussten Ausklammerung sind nicht erkennbar. „Google“ wird es sicherlich „gut“ finden, wenn zum Zwecke der Werbung, der Positionierung oder zur Kommunikation möglichst viele Menschen bspw. Google+, Youtube oder die Shopping-Suchmaschine nutzen: einen direkten Zwang kann ich hierbei nicht erkennen.

Was gilt es nun zu beachten? 

Ich bin derzeit (auch) der Meinung, dass sich die „Branche“ oder die „Szene“ der Suchmaschinenoptimierung verändern muss. Persönlich kann ich mich mit einer weiteren Ausdifferenzierung in Unterformen mit lustigen und hochintelligent klingenden „Berufs“bezeichnungen nicht anfreunden. Will die SEO wieder im Sinne der Nachhaltigkeit agieren, wird eine intensive Beschäftigung mit dem – offenbar – „unbekannten“ Wesen genannt „Leser“ oder „Kunde“ notwendig. Hierfür existieren vielfältige Prozeduren und Strategieansätze. Ich bevorzuge bspw. eine Trendgegenprüfung über stark frequentierte „SocialMedia“ wie Instagram, Facebook und Twitter in Form von „Nutzwertanalysen“. Man kann über eine solche „klassische“ Nutzer & Marktanalyseprozedur folgendes nachprüfen:

  1. welche Angebote werden konsumiert
  2. existieren Probleme rund um diverse Angebote (sichbar durch Bewertungen, Comments)
  3. sind Angebote im Trend (sichtbar durch Bewertungs- und Commentfrequenzen)
  4. wo halten sich Zielgruppen auf (sichtbar durch Commentfrequenzen auf Socialmedia, Plattform, System – XYZ)

Eine mögliche Hilfestellung kann der von mir hier veröffentlichte „Socialmedia-Tracker“ bieten und über Anbindungsmöglichkeiten an Auswertungsschnittstellen habe ich mich in diesem Beitrag geäußert.

Folgt man einen Nutzer- und problemlösungsorientierten Ansatz, ergibt sich in der sogenannten „Onpageoptimierung“ folgende mögliche Handlungsanweisung:

  1. Beantworte in deinen Produktbeschreibungen mögliche – und vorher identifizierte – Fragen.
  2. Rede mit deinen Kunden und erfahre hier Probleme, Sorgen, Schwierigkeiten.
  3. Beantworte Fragen und löse Probleme ausführlicher und qualitativ besser als Deine Wettbewerber.
  4. Automatisiere Datenerhebungsprozeduren, aber NICHT die Dateninterpretation
  5. Stelle – bei Bedarf (erklärungsbedürftige Dienstleistungen, Produkte etc.) – Dich persönlich vor und beantworte mögliche Fragen persönlich.

Ausgehend vom Analytischen / Konzeptionellen Ansatz ergeben sich folgende Tipps in der Offpagestrategiewahl:

  1. Werde Dir bewusst, dass jegliche Linksetzungen u.U. als Eingriff in die Algorithmen der Suchmaschinen interpretiert werden können und somit die Grenze zwischen „Blackhat“ und „Whitehat“ verschwimmt.
  2. Verzichte auf Linktausch, Linkkauf, Artikeltausch und Artikelkauf anhand von Metriken wie Pagerank, Alexa-Rank oder Sichtbarkeitsindizes und achte – sofern die genannten „Stilelemente“ gewählt werden – nur und ausschließlich auf die Besucherströme Deiner potentiellen Linkspender.
  3. Entwickle ein mehrsäuliges Linksetzungskonzept, welches stark an das Kommunikationsverhalten Deiner anvisierten Zielgruppen ausgerichtet ist.
  4. Verzichte auf Standards und auf schwach frequentierte Linkspendertypen (Socialbookmarks, zugespammte Blogs, usw.)

Was zeichnet ein „mehrsäuliges“ Linksetzungskonzept aus?

Ein solches Konzept besteht aus einer Anzahl von völlig unabhängig voneinander existierenden Linkspender und Kommunikationslinien. Es ist in der Lage, eventuelle Schwankungen – gezeigt durch phasenweise Abgewichtung oder Aufgewichtung von Medien – aufzufangen und abzufedern.

Ich werde auf diesem Blog bei Gelegenheit einige mögliche Varianten in Skizzenform darstellen. Anfragen und Kontaktwünsche werden selbstverständlich gern unter anne(at)pontipix.de oder info(at)pixologisch.de entgegen genommen.

 

 

 

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Linkrecherche und Linkdatenbestandspflege für Anfänger http://www.pontipix.de/linkrecherche-und-linkdatenbestandspflege-fur-anfanger/ http://www.pontipix.de/linkrecherche-und-linkdatenbestandspflege-fur-anfanger/#respond Tue, 20 Nov 2012 21:25:59 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1274 Im nachfolgendem Dokument fasse ich einige wichtige Basisvorgehensweisen zur Akquise von Backlinks zusammen.

Download: linkrecherche und linkbearbeitung.pdf

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sprechende Links – ein neuer Linkbuildingansatz? http://www.pontipix.de/sprechende-links-ein-neuer-linkbuildingansatz/ http://www.pontipix.de/sprechende-links-ein-neuer-linkbuildingansatz/#respond Sun, 18 Nov 2012 18:41:16 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1271 Nach vielen Gesprächen und einigen interessanten Erfahrungen btr. der letzten Google-Qualitätsupdates (Pinguin und Panda) implementierte ich eine neue, bzw. erweiterte Linkaufbaustrategie.

Was ist der Grund? Im Zuge der Zootierchen-Updates und Erkenntnissen aus eigenen Experimenten kam ich auf die Idee, dass das Internet nichts weiteres als ein kommunikationsbasierendes Netzwerk ist. Ein Element der „Kommunikation“ ist aus meiner Sicht das ständige Wechseln von Aussagen unter Beibehaltung einer Grundinformation. Unsere Netze wurden also um wechselnde Linkdarstellungsvarianten erweitert:

  1. Wechselnde Linkplätze in einer Liste
  2. Wechselnde Einblendungsfrequenzen je Link / je Liste
  3. Wechselnde Linktexte und Linkbeschreibung je Liste

Der wichtigste Aspekt ist hierbei, dass hierbei die Texte und Beschreibungen die „wesentliche“ Grundaussage des zu verlinkenden Inhaltes beinhalten. Sie „informieren“ quasi in kurzer Form, was sich denn hinter den Links verbirgt. Das System läuft seit ca. 6 Wochen stabil auf allen Netzelementen und verschaffte einigen schwer zu positionierenden Objekten einen optimalen Einstieg auf Top10 bis Top30 (siehe Referenz Nahrung und Genuss) innerhalb von 7-14 Tagen und sichert den Stand unserer Tourismus-Referenz.

Aufgrund der wechselhaften Natur dieses Ansatzes, ist diese Strategie definitiv nicht für einen gezielten Linkaufbau im Sinne einer SI- und PR-Erhöhung interessant weswegen ich das System um priorisierbare Links, welche eine relativ dauerhafte Einblendung „erfahren“, erweitert habe.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen rate ich derzeit gezielt vom Einkauf, Tausch und Miete diverser Verlinkungen ab. Ich will dieses Geschäftsmodell nicht von Grund auf verteufeln, sehe hier allerdings massivste Probleme weil entsprechende Links i.d.R. „statisch“ sind und nicht (!) einen Kommunikationsprozess betr. der zu verlinkenden Seite abbilden. Sicherlich wirken diese Verlinkungen – nur leider nicht in der Geschwindigkeit, die unsere Klienten gewohnt sind.

Im Zuge des nächsten Updates werden verschiedene Linklisten-Darstellungvarianten verwertet: also verschiedene Styles und wechselnd: dofollow / nofollow.

 

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Update des Linkmanagementsystemes http://www.pontipix.de/update-des-linkmanagementsystemes/ http://www.pontipix.de/update-des-linkmanagementsystemes/#respond Mon, 15 Oct 2012 20:30:22 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1223 Ich werde zeitnah das bekannte System um die folgenden Features erweitern:

  1. Usermanagement plus Unterteilung in Admin, Superadmin und Registrierte.
  2. Import von Rss-Feeds plus wöchentliche Aktualisierung und Löschung alter Einträge
  3. ggf. Fixierungen auf X Linktexte und Linkbeschreibungen

 

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Lebensdauer von Verlinkungen? http://www.pontipix.de/lebensdauer-von-verlinkungen/ http://www.pontipix.de/lebensdauer-von-verlinkungen/#respond Mon, 08 Oct 2012 21:17:29 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1205 Kürzlich durchgeführte Gespräche warfen die interessante Frage auf, ob wir Links auch nach Beendigung eines Engagements bestehen lassen. Nunja: diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Wenn man wie wir zu einem großen Teil auf eigenen Strukturen aufbauen, ist eine tiefergehende Kontrolle über Verlinkungen und deren Ausgestaltungen realisierbar (durch EasyPromo, diverse Scripte etc.).

In der Regel nehmen hier bei uns neue Projekte oder eigene Aktivitäten die Linkplätze von beendeten Engagements ein. Durch die Dualität „normaler“ Posting- und Publishaktivitäten und das Setzen von Links auf „prominenten“ Plätzen (ehem. Blogrolls), findet beim Verschwinden von Links quasi ein Ausgleich statt – ein Zusammenbruch eines ehemaligen Klienten wird somit abgefedert, verhindert und es wird u.U. eine relative Stabilität von erwirtschafteten Positionen sichergestellt. Bei uns finden allerdings in bekannten Zeitabständen gewisse „Bereinigungsaktivitäten“ statt: also überlastete Blogs werden geleert oder es werden Netzstrukturen gemäß neueren Erkenntnissen angepasst. Hier wären Schwankungen bei beendeten Projekten zu erwarten.

Selbstverständlich werden wir sofort aktiv, wenn bei einem ehemaligen Klienten eine veränderte Linksetzungs- und Marketingpolitik sichtbar ist oder der einfache Wunsch nach einem Linkabbau an uns herangetragen wird.

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weitere Entwicklungen am Linkmanagementsystem „EasyLinkmanager“ http://www.pontipix.de/weitere-entwicklungen-am-linkmanagementsystem-easylinkmanager/ http://www.pontipix.de/weitere-entwicklungen-am-linkmanagementsystem-easylinkmanager/#respond Mon, 08 Oct 2012 13:33:46 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1200 Durch das unerwartet gute Anschlagen des neu eingeführten Linkmanagementsystems werden hier zeitnah einige weitere Features programmiert. Beim nächsten Update wird das Script um folgende Funktionen erweitert:

  1. Zuordnung von Links, Linktexte und Linkbeschreibungen zu einem Projekt
  2. Projekte werden Kampagnen zugeordnet
  3. Kampagnen können priorisiert werden

Wegen vieler Nachfragen wird das aktuelle System auf die Verwaltung von Banner umprogrammiert …

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aktuelle Netzarbeiten und Update des Linkmanagementsystems http://www.pontipix.de/aktuelle-netzarbeiten-und-update-des-linkmanagementsystems/ http://www.pontipix.de/aktuelle-netzarbeiten-und-update-des-linkmanagementsystems/#respond Thu, 20 Sep 2012 15:45:01 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1165 Bis ca. Monatsende werden sämtliche Netzelemente um das neue Linkmanagementsystem erweitert. Das Linkverwaltungsscript bekommt dann die folgenden Features:

  1. wechselnd: DOFollow / NOfollow
  2. wechselnde Feed-Namen
  3. Kampagnenverwaltung => Zuordnung von Links zu Webseiten
  4. EVENTUELL: zeitabhängiges „Zeigen“ von Links

Außerdem steht noch ein Sicherheitsupdate der Zugänge an: es werden sämtliche API-Keys geändert.

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Aktuelle Positionierungsergebnisse aus der Branche „Reise, Tourismus“ http://www.pontipix.de/aktuelle-positionierungsergebnisse-aus-der-branche-reise-tourismus/ http://www.pontipix.de/aktuelle-positionierungsergebnisse-aus-der-branche-reise-tourismus/#comments Mon, 17 Sep 2012 16:00:32 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1161 Ein – bei uns – gelistetes und bearbeitetes Projekt genießt derzeit durch die geänderte Linkmanagement- und Linksetzungspolitik einen unerwartet hohen Positionierungsschub.

Nach aktuellem Erkenntnisstand wirken statische und klassische „Blogrroll-Links“ z.T. extrem kontraproduktiv. Es ist quasi auf Folgendes zu achten:

  1. Wenn Blogroll-Links, dann Links setzen welche viele Informationen beinhalten (rotierende Beschreibungen und Namen)
  2. Wenn Blogroll-Links, dann den Platz des Links (also der physische Ort) öfters wechseln
  3. Weitestgehend auf „klassische“ Blogroll-Schemata verzichten – Idealzustand wäre das Linkmanagement als RSS-Feed
  4. Linkspender müssen dynamisiert sein: also hohe Publish- und Indexierungsfrequenzen, je höher desto besser
  5. Es ist auf einen gesunden Themenrelevanzmix zu achten: also X% passgenau, Y% weniger zum Thema passend (nicht komplett vom Thema weg!)
  6. Es sind möglichst viele Linkspender von verschiedenen technischen Typen zu verwerten (also: WordPress, Blogspot, Twitter, Facebook, Tumblr, Posterous, Katalogsysteme u.v.m.)

Auszug aus dem Report:

  1. lastminute+domrep => #10
  2. lastminute+formentera => #8
  3. lastminute+alanya => #2
  4. lastminute+alentejo => #1
  5. lastminute+azoren => #9
  6. lastminute+balearen => #4
  7. lastminute+marrakesch => #7
  8. lastminute+madeira => #11

Download: reisegeierde17092012 173911de (PDF)

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Etablierung eines zentralen Linkmanagementsystemes http://www.pontipix.de/etablierung-eines-zentralen-linkmanagementsystemes/ http://www.pontipix.de/etablierung-eines-zentralen-linkmanagementsystemes/#respond Fri, 31 Aug 2012 19:43:23 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1134 Im Zuge des kommenden Netzwerkupdates und diverser Bereinigungsaktivitäten führe ich ein zentrales Linkmanagementsystem ein. Die generelle Linksetzungs- und Linkbeibehaltungspolitik der Wobus & Lehmann GbR wird bestehen bleiben. Der Unterschied wird sein, dass ab demnächst mehr Kontrolle über Links, Linktexte und Linkbeschreibungen gewährt wird. Die Blogs werden um allgemeine und rotierende Linklisten und „besondere Empfehlungen“ erweitert.

Das Management der zu publizierenden Links läuft über die passwortgeschützte easypromo.pontipix.de.

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linkkaufbasierende Suchmaschinenoptimierung, mögliche Gefahrenquellen http://www.pontipix.de/linkkaufbasierende-suchmaschinenoptimierung-mogliche-gefahrenquellen/ http://www.pontipix.de/linkkaufbasierende-suchmaschinenoptimierung-mogliche-gefahrenquellen/#respond Sat, 18 Aug 2012 18:33:58 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1107 Die obligatorische Lektüre diverser SEO-Blogs und Foren machte mich auf eine immer wieder auftauchende Frage aufmerksam:

„Was passiert mit meinen Links, wenn ich den Deal mit meiner SEO-Agentur aufkündige?“ oder „Stürze ich nach Beendigung des Engagements ab?“

Die Beantwortung dieser Fragen ist niemals leicht. Sie zeigt jedoch gravierende Mängel in der jeweiligen Strategie auf. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass unsere Anfragenden sehr genau nachhaltige Lösungen einfordern die einen Absturz nach Dealbeendigung ausschließen oder nicht im Verbrennen einer Domain münden. Wenn allerdings die honorarpflichtige Suchmaschinenoptimierung nahezu ausschließlich auf dem Tausch, Kauf und Miete von Verlinkungen basiert, erscheint mir eine Löschung mit Dealbeendigung als logisch. Der Grund ist relativ einfach: Links verbrauchen u.U. wertvolle Ressourcen welche für nachfolgende Geschäfte einsetzbar wären. Diese Ressourcen erfordern eine ständige Pflege und produzieren Kosten betr. Hosting, inhaltliche Gestaltung und Design. So gesehen ist es selbstverständlich Aufgabe des jeweiligen Dienstleisters, das eigene Klientel vollumfänglich, nachhaltig und abgesichert aufzuklären. Dies scheint – gemessen an den vielen Angstschreien – nicht immer der Fall zu sein und gelegentlich frage ich mich, ob diese Strategie (also Linkkauf etc.) nicht eine besondere Form von „Blackhat“ ist. Was mich auch immer wieder wundert ist, dass diese Strategieansätze verfolgt werden, obwohl nach diversen Meldungen von „offizieller Stelle“ Linkkauf, Linktausch und Linkmiete böse ist.

Technisch betrachtet kann man ein kurzfristiges Wegbrechen diverse Links definitiv als Kommunikationsabbruch definieren. Ist also ein Link – welcher physisch nicht mehr existiert – noch erfasst, wird Dieser durch diverse Suma-Bots besucht. Stellt ein Bot fest, dass die physische Existenz nicht mehr gegeben ist, findet selbstverständlich eine rankingbezogene Abgewichtung der zu promotenden Seiten statt. Dieser Zustand ist in etwa vergleichbar, wenn bspw. diverse Medien ad hoc nicht mehr über einen Star publizieren – das Objekt (in diesem Fall bspw. eine Teenieband) wird also „vergessen“. Fallen wenige Links weg, ist das „Vergessenwerden“ reparabel – werden viele oder alle (!) Verlinkungen gelöscht und lagen die ehemaligen Backlinks auch auf gut besuchten / indexierten Seiten, wäre ein Totalverlust einzukalkulieren.

Also wie macht man es richtig? Am besten ist es natürlich, man verzichtet auf das Eingehen diverser Abhängigkeitsverhältnisse. Mir ist es persönlich zu risikoreich und zu aufwändig, ständig Linktauschpartner schnorren zu müssen oder zu hoffen, dass Partner XYZ auch „standardkonform“ arbeitet. Ganz ehrlich: es gibt keine Garantie, dass ein geschnorrter Linkspender auch ein ordentlicher Linkspender bleibt. Vermutlich ist das der Grund, warum ich mich jahrelang mit Netzwerkstrukturen und WWW-basierende Kommunikationsprozesse beschäftige.

Will man eventuelle Gefahrenquellen minimieren oder u.U. sogar ausschließen, stellt man sehr schnell fest dass die Suchmaschinenoptimierung auf vielen verschiedenen und idealerweise voneinander unabhängig aufgestellten Säulen basieren muss. Eingebunden in ein großes SEO-Konzept kann das – von mir ungeliebte – Tauschen von Links durchaus eine sinnvoller Ergänzung darstellen, jedoch vielleicht nur zu 5%.

Selbstverständlich sind grundlegende Aufklärungsaktivitäten vonnöten. Der Dienstleistungsabnehmer der Suchmaschinenoptimierung MUSS in Form von Erläuterungen im SEO-Prozess eingebunden sein. Ich gehe hier z.T. so weit, dass ich unseren Klienten immer eine Basisschulung „verpasse“.

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Über Sinn und Unsinn erfolgsbasierender Honorierung der Suchmaschinenoptimierung http://www.pontipix.de/uber-sinn-und-unsinn-erfolgsbasierender-honorierung-der-suchmaschinenoptimierung/ http://www.pontipix.de/uber-sinn-und-unsinn-erfolgsbasierender-honorierung-der-suchmaschinenoptimierung/#respond Fri, 17 Aug 2012 15:52:58 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1098 Vermutlich wird kein Branchenmitspieler es zugeben, aber die Anfrage einer SEO-Dienstleistung in Verbindung mit einem Erfolgshonorar ist nicht „unüblich“. Das erfolgsbasierende Element ist hier in der Regel:

  1. Honorare werden nach Erreichung diverser Positionen ausgezahlt
  2. Honorare werden bezogen auf erreichte Umsätze ausgezahlt

Zu Pkt. 1

Während meiner ca. 8 jährigen Aktivität als „SEO“ habe ich immer wieder die Erfahrung machen dürfen, dass eine fest definierte Positionierung kein Garant für die wirtschaftliche Werthaltigkeit der zu bewerbenden Objekte darstellen kann. Positionen und platzierte Keywords sind immer im Zusammenhang bestimmter Trends, Zielgruppen und Bedürfnisse potentieller Kunden zu betrachten. Im schlimmsten Fall freut man sich hier also über diverse #1 Positionen, ist aber frustriert über ausbleibende Geldflüsse für den zu betreuenden Klienten. Mich erreichte auch einmal eine Anfrage, ob ich eine zeitabhängige Honorierung in Verbindung mit Positionen akzeptieren würde. Dies bedeutet quasi #1 zu XXX-EUR je Monat. Für mich war eine Ablehnung konsquent, da auch hier der jeweilige Vertragspartner regelrechte Unsummen auch bei ausbleibenden wirtschaftlichen Erfolg zu zahlen hätte.

zu Pkt. 2

Prinzipiell ist eine ertragsabhängige Honorierung durchaus interessant. Hin und wieder lese ich von diesem Modell und diversen Mitbewerbern die genau diese Honorierungsform anbieten. Für mich setzt allerdings diese Bezahlform ein enormes Maß an Vertrauen voraus weil hier z.T. ohne genauere Einblicke in die jeweilige Buchhaltung auf die absprachgemäße Honorierung gehofft wird. In der Regel wird der Anfragende selbstverständlich Einblicke in die Buchhaltung und Einflussnahme in die eigene unternehmerische Freiheit unterbinden. Sauber wäre natürlich die Einbindung des Wunsch-SEOs als temporärer Geschäftspartner mit entsprechenden Rechten und Pflichten – auch hier erlebte ich immer wieder diverse Ablehnungen.

Die effektivste Form der Honorierung einer SEO-Dienstleistung ist also eine Aufwandsbezogene. Um das zu begreifen, sollte ein Anfragender natürlich wissen, wofür bezahlt wurde. Bei uns lässt sich die Suchmaschinenoptimierung anhand der folgenden Schwerpunkten quasi definieren:

1. grundlegende Auseinandersetzung mit der Branche, der Zielgruppe des Anfragenden

Weil die Suchmaschinenoptimierung immer ein individueller Prozess ist, existiert in den seltensten Fällen die Möglichkeit des Arbeitens nach Schema F. Sicherlich lassen sich kleinere Projekte welche idealerweise lokal aktiv sind mit Hilfe einfachster Socialbookmarkingaktivitäten, PR-Meldungen und ein bischen Linkaufbau abarbeiten aber in der Regel steht der kompetente SEO erst einmal vor einem gewaltigen Problem: es fehlen grundlegende Einblicke in die jeweiligen Branchen. Grob formuliert: Es ist nicht immer unbedingt Bestandteil der eigenen Allgemeinbildung, zu wissen wie ein zu bewerbendes Produkt oder eine zu pushende Dienstleistung im Detail funktioniert. Ich vertrete persönlich die Ansicht, dass genau hier der Schlüssel einer ertragreichen Zusammenarbeit liegt. Bediene ich also ein Restaurant der schönen Stadt Leipzig, schaue ich mir die Räumlichkeiten an, rede mit den Angestellten und teste die dargebotenen Gerichte. Einige besondere Fälle zwingen den kompetenten SEO selbstverständlich auch zur Lektüre entsprechender Fachliteratur oder zu vielen (!) Gesprächen mit dem Auftraggeber. Kurzum: eine werthaltige SEO bedeutet i.d.R. immer eine intensive Beschäftigung mit dem zu bewerbenden „Thema“ – auch fachlich bezogen.

2. Identifizierung der Zielgruppen

Nach Schritt 1 und intelligenten Gesprächen mit den potentiellen Auftraggebern und anhand eigener Allgemeinbildung lässt sich das Zielgruppenproblem relativ einfach lösen. Ergänzende Inspirationsquellen sind für mich immer diverse Medienprodukte (für ein Projekt aus dem Modebereich widmete ich mich bspw. einmal dem Studium von „Sex and the City“), diverse Fachforen und Blogs oder Gespräche im eigenem sozialen Umfeld.

3. ggf. Anpassungsarbeiten am zu bewerbenden Objekt

Es ist nach meiner Erfahrung extrem selten (!), dass man bei KMU den quasi-Idealzustand und die ultimative Erfüllung aller SEO-Standards auf den zu bewerbenden Seiten findet. Selbstverständlich müssen hier Handlungsanweisungen ausformuliert, Ergebnisse kontrolliert – „abgenickt“ und u.U. eigenständig technische Veränderungen und Anpassungen durchgeführt werden. Ganz im Sinne eines optimierten Arbeitsflusses neige ich zu der Argumentation, dass der aktive Suchmaschinenoptimierer selbstverständlich Basiswissen betr. der technischen Pflege der StandardCMS, Blogsysteme und eCommerce-Anwendungen zu besitzen hat. Ist dies nicht der Fall, muss i.d.R. externe Hilfe eingekauft werden.

4. Linkaufbau, Offpageoptimierungen

Im idealen Fall führen wenige Linksetzungen zum gewünschten Ergebnis. Dies ist – meiner Erfahrung nach – i.d.R. bei stark lokal begrenzten Dienstleistungsgeschäften oder Nischenprodukten der Fall. Zu diesem Dienstleistungsabschnitt gehört nicht nur das simple Setzen von Links, sondern das Linkmanagement anhand eines vorher zu definierenden „Kommunikationskonzeptes“. Ich betrachte einen Link nicht als „Währung des Internets“ oder interessiere mich schwerpunktmäßig für dofollow / nofollow weil ein gesetzter Link nichts weiteres als ein Akquise- und Traffickanal zu betrachten ist. Dies bedeutet natürlich eine fortlaufende Erfolgskontrolle wie bspw.: „Wieviele Besucher kommen über Link XYZ? Wieviel Umsatz generierte welcher Link?“. Ein weiterer – gern vernachlässigter – Aspekt der sog. Offpageoptimierungen ist die grundlegende Natur des Internets: alles bewegt sich ständig und das Netz wächst „organisch“ durch die Etablierung neuer und innovativer Medien / Werkzeuge. Übertragen auf die Arbeit des kompetenten SEO bedeutet das natürlich eine quasi nie endende Experimentierreihe zur Identifizierung besonders werthaltiger Linkpartner, Linkspender und Entwicklung neuer Strategien.

Der vermutlich wichtigste Punkt ist natürlich die zu tragende Verantwortung des SEOs. Man ist nicht nur für die Herstellung diverser Positionen und Trafficvolumina verantwortlich, sondern auch für die Abwendung eventueller Probleme bzgl. der Weiterentwicklung sämtlicher relevanter Suchmaschinen. Kurzum: gemachte Fehler können auch den Totalverlust eines Internetgeschäftfeldes bedeuten.

Also: Honorarkungelei oder unverschämt niedrige Honorarvorstellungen ist für die beteiligten Parteien wenig zielführend. Ich verweise hierbei immer gern auf die vielen Hilfeschreie in den üblichen Foren welche immer diverse Abstürze und „Probleme“ zum Inhalt haben.

Ich kritisiere selbstverständlich auch unverschämt hohe Honorarvorstellungen für halbautomatische oder vollautomatische SEO-Dienstleistungen. Die „Klassiker“ wären hier Blogcommentspamming mit Hilfe der „Scrapebox“, SocialBookmarking mit Hilfe vom BookmarkingDeamon oder das „Spammen“ von Statistic-Links (siehe RapidIndexer der Scrapebox).

PS.:

Ein kompetenter SEO freut sich über Erfolge, produziert Erfolge und tut sehr viel für die Produktion einer „werthaltigen“ Positionierung. Der Grund ist recht einfach: erfolgreiche Projekte bedeuten immer weitere Erkenntnisgewinne und glückliche Referenzgeber. 😉

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Konzeptionierungen von Netzwerken – ein möglicher Strategieansatz http://www.pontipix.de/konzeptionierungen-von-netzwerken/ http://www.pontipix.de/konzeptionierungen-von-netzwerken/#respond Thu, 16 Aug 2012 20:46:51 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1095 Ich hatte kürzlich die sog. „Trafficmap“ aus dem Archiv gekramt. Diese beschreibt eine mögliche Strategie des Netzaufbaues bzw. ein alter „Kooperationspartner“ der Wobus & Lehmann GbR bat mich damals, grundlegende Gedanken in Form eines leicht verständlichen Dokumentes zu verschriftlichen.

Zur Erklärung:

Als „Hub“ betrachtete ich damals im wesentlichen Medien wie Friendfeed, Lifestream und Soup.io oder sonstige Möglichkeiten, diverse RSS-Feeds automatisiert zu crawlen und entsprechende Inhalte „weiter zu reichen“. Aktuell ist ein „Hub“ eine besondere Netzwerkform: also ein individuell komponiertes Mininetzwerk.

Das dargestellte Schema ist nur eine von vielen möglichen Aufbaustrategien und die erhoffte Wirkung ist nur ab einer hinreichend großen Flexibilität der zu promotenden „Dinge“ und einer umfassenderen Netzwerkdimensionierung erreichbar. Reine „Firmennetzwerke“ lassen sich hier nicht abbilden, dasselbe gilt für eine zu geringe Publishfrequenz oder Inhalte weniger Themen.

Download (PDF)  praesi_traffic

Pro forma möchte ich klar stellen, dass:

  1. Die Veröffentlichung des Dokumentes keine „Einladung“ zur massenhaften Generierung diverser Netze darstellt.
  2. Ich und / oder die Wobus & Lehmann GbR keinerlei Verantwortung oder Haftung für eventuelle negative Effekte solcher Netze übernehme.

Ich rate deutlich von Netzwerkaufbauaktivitäten ab, wenn keinerlei Pflegeressourcen und / oder Erfahrungswerte betreff der Verwertung und Verwendung diverser Internet-Medien (Blogformen, Communities, usw.) existieren.

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