Woocommerce – zufällige Produkte auf der Startseite (Plugin)

Die einfachste Lösung, etwas mehr Leben auf die Startseite von Woocommerce // WordPressinstallationen zu bekommen ist das Plugin “WooCommerce Extra Product Sorting Options“. Dieses “klinkt” sich im Backend des Plugins ein und erweitert die Sortierfunktionen. Man findet entsprechendes unter [Deinedomain]/wp-admin/admin?page=wc-settings&tab=products. Hier muss “Add Product Sorting Options” aktiviert und das Feld “New Default Sorting Label” ausgefüllt werden (“Zufall”, “zufällige Sortierung”).

Wie kann ich … die Konversion von Keywordpositionen prüfen?

Irgendwo in der “Szene” tauchte neulich diese Fragestellung auf. Der Lösungsweg ist relativ einfach zu verstehen.
Setzt man also voraus, dass die Erfassung der getätigten Umsätze über die entsprechenden Funktionen der Software “Piwik”, “Analytics” oder im Einsatzgebiet “Affiliatemarketing” als Zusammenspiel von den üblichen Analyseanwendungen mit Prüfung der Umsätze über die APIs der Netzwerke etabliert ist und auch funktioniert, bleibt eigentlich nur noch das Problem der “Not-Provided”-Zugriffe.

Die Lösung ist recht simpel. Man benötigt aus den genannten Analyseanwendungen die Ausgabe der Einstiegsseiten – zugeordnet zur Eigenschaft “not-provided”. Diese Liste oder Linksammlung übergibt man mit Hilfe einer zu programmierenden Lösung an die API von irgendeinem Dienstleister (Sistrix … Xovi) seiner Wahl. Die API-Lösungen sind in der Regel sehr gut und verständlich dokumentiert und liefern durch die Abfrage- und Ausgabefunktionen die rankenden Keywords zu den übergebenen Linklisten aus. Selbstverständlich ist dieser Weg nicht ideal, da Xovi und Sistrix nicht (!) das Such- und Userverhalten abbilden können. Um hier die entstandene Lücke zu füllen, bietet sich ein Blick in die Webmaster-Tool-Daten an: hier lassen sich die Ergebnisse aus dem Punkt “Suchanfragen” auswerten.

Natürlich bleiben bei der Beanspruchung der Keyworddatenbanken und der Datensätze aus dem Webmastertool weitere Lücken im Erkenntnisgewinnungsprozess. Diese löst man entweder über die Entwicklung eines eigenen Rankingcheckers oder über die Anbindung eines ggf. vorhandenen Positionsprüfers (Hier auf geeignete Exportfunktionen, APIs etc. achten!). Piwik scheint hier einen Sonderfall abzubilden – man kann konkrete Positionsangaben auch bei “not-provided”-Zugriffen (gekennzeichnet durch “#”) auswerten und hierüber den Weg zum Verkauf oder Absprung analysieren.

Der skizzierte Lösungsweg befindet sich bei unseren Projekten bereits im Einsatz und ich bitte zu bedenken, dass die konkrete Implementierung individuell sein kann. Der Grund ist relativ einfach: durch das nicht standardisierte Erfassen von den Verkäufen (via Piwik, via Analytics, via externe Buchhaltungsanwendung, via Webshop, via Affiliatenetzwerke), wird man wohl um eine Eigenentwicklung nicht umhin kommen.

Anhand der Rückmeldungen aus meiner “Socialmedia-Filterblase” habe ich die Vermutung, dass dieses Thema sehr wichtig ist. Da die W&L GbR allerdings keine individuellen Softwareentwicklungen anbietet, existiert (derzeit) keine Möglichkeit der Herausgabe unserer Algorithmen und Anpassen der Funktionen auf den individuellen Endanwenderfall. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit einer Anfrage nach Struktogrammen oder der Erläuterung des Lösungsweges. Bei Interesse bitte eine EMail an anne(at)pontipix.de senden oder das Anfrageformular verwenden.

Tipps & Tricks: Auswahl von guten “Advertiser”

Irgendwer aus der “Filterblase” befragte mich kürzlich zu einem interessanten Problem: “Wie finde ich gute Advertiser?”. Hier muss man zuerst den Begriff erklären: besagte “Partei” stellt den “Publisher” (also: “wir” als Betreiber diverser Kataloge und Blogs) eine mehr oder weniger gut aufbereitete Sammlung diverser Werbemittel zum Zwecke der Umsatzerhöhung zur Verfügung. Zu den Qualitätsansprüchen, die wir haben und im Laufe der letzten Jahre entwickelten, hat sich Anne im Beitrag “Tipps & Tricks für die Erstellung von CSV-Produktkatalogen für Affiliate-Webseiten” ausführlich geäußert. Bezogen auf die vielen Schritte vor der Begutachtung der Werbemittel, sind unsere Indikatoren für “Qualität” und “Umsatzprognosen”:

[Firma]
Hier schauen wir uns die Präsenzen (bestehend aus Domain, Webshop, Socialmedia-Accounts) der potentiellen Partner an und prüfen das Vorhandensein der üblichen Standards wie moderne Layouts, SEO-freundlicher Aufbau der Technik und der Inhalte und ob die pot. Partner in externen Medien wie Zeitungen, Kinowerbung oder TV-Werbung zu finden sind. Die Ergebnisse aus dieser Analyse werden in einer “gewichteten Nutzwertanalyse” unter Zuhilfenahme bereits getätigter Umsätze aus entsprechenden Branchen ausgewertet.

[Produkte]
Da wir ausschließlich mit komplexen Produktdatenfeeds arbeiten machen wir gern manuelle Gegenproben auf einzelne Produkte wie:
a) Sind die Produkte in Preisvergleichsportalen zu finden und werden dort bewertet? Falls Bewertungen vorliegen, analysieren wir das Verhältnis von “guten” zu “schlechten” Bewertungen, sowie auch die Publikationsfrequenz und das Alter der Bewertungen. Aktuell wird hausintern ein Analysesystem entwickelt, was eventuelle Fakes in den Bewertungen filtern kann.
b) Auffindbarkeit der Produkte, “Wahrnehmbarkeit” der Produkte
Unter dem Begriff “Wahrnehmbarkeit” verstehen wir die Summe aus dem Rankings in den Suchmaschinen, der Präsenz in den SocialMedia und der Anzahl der Mitbewerber (im Affiliatebereich: also “unsere” Konkurrenten und im direkten Wettbewerb der pot. Advertiser).
c) Trends und Marktsituation
Im Bereich der Analyse ist die Erforschung der “Marktsituation” der schwierigste Teil. Einen Aspekt behandeln wir im Analyseprozess a) und b) und den wichtigeren Teil – die Erforschung der potentiellen Zielgruppe – lösen wir mit den Algorithmen aus der Anwendung “Socialtracker”.

[Sonstiges // Netzwerke]
Eigentlich ist es obligatorisch, aber ich möchte an der Stelle noch einmal die Qualitätsindikatoren – sichtbar in den Backends der jeweiligen Netzwerke – erklären. Für uns ist bei der Auswahl der pot. Partner wichtig:
a) fachliche Kompetenz der Ansprechpartner in Bezug auf Internetmarketing, SEO, Social denn: hier planen wir Strategieansätze oder lösen vorkommende Probleme
b) Stornoquote
c) Freigabezeiträume (im Verhältnis zum Warenkorb, zur Produktqualität)
d) durchschnittliche Warenkörbe

[Sonstiges // Allgemein]
Hier schauen wir – auch dauerhaft – die “soften” Merkmale der jeweiligen aktiven Partner durch. Hierbei interessiert uns:
a) die wirtschaftliche Entwicklung
b) ggf. “Startup-typische” Entwicklungen
Die wichtigsten Rechercheressourcen ist hier die übliche Tagespresse und wir prüfen auch szenetypische Blogs, Foren und Internetpublikationen.

[Abschluss]
Den wichtigsten Tipp, den man hier geben kann ist: “Verwende sämtliche reputationsstarke Netzwerke!”. Dies ist deswegen wichtig, weil hier eventuelle Schwankungen kompensiert werden können. Erfahrungsgemäß arbeiten die Betreuer sehr sauber und seriös, aber dennoch rate ich auch zu einer Kontrolle der Klicks auf die Affiliatelinks.

Planungen: Recherche von Fragen und Antworten

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich (!) bei den vielen Betatestern bedanken, die das Tool “Suchvorschläge” herunter geladen haben und benutzen. Die eingetroffenen Rückmeldungen sind zum Teil sehr beeindruckend. Aus diesem Anlass heraus habe ich mich zu einer Erweiterung der Software mit diesen Features entschlossen:

  1. Fragenrecherche bei G+, Facebook und Twitter über deren APIs
  2. Erfassung der “Frageentwicklung” (Zeitpunkt)
  3. Erfassung der Antworten bei spez. “gutefrage.net”

KW-Recherche mit G-Suggest (ink. “gutefrage.net”)

Interessante Statusmeldungen, Erfolgsmeldungen und Meinungsäußerungen aus meiner “SEO-Filterblase” bewegten mich zu einer “Neuauflage” des G-Suggest-”Scrapers” und einer Erweiterung der Anwendung auf das Filtern von KW-bezogenen Fragen.

[Update]

Die Anwendung wurde um eine Anbindung an “gutefrage.net” erweitert. Hierbei werden die hinterlegten Begriffe als “Thema” begriffen und geprüft, welche Fragen zu diesen Themen gestellt wurden. Es werden hierbei ausschließlich die “neuesten Fragen” ausgegeben. Die Wahl der Option “gutefrage.net” erfolgt über die Markierung des entsprechenden Auswahlbuttons und Klick auf den Knopf “Fragen”. Die Ausleseergebnisse befinden sich im Reiter “Ergebnisse” => “gutefrage.net” und lassen sich über das Hauptmenü “Ergebnisse” => “Gutefrage.net” in die Formate “csv” und “html” exportieren (automatisch im Ordner “Projekte”).

Die Bedienung der Anwendung gestaltet sich in:

[Projektmanagement]
Es ist ein entsprechender Name in das dafür vorgesehene Feld “Projekte” (Combobox) einzugeben. Nach der Wahl der Bezeichnung definiert man die zu analysierenden Keywords (Bspw. “Urlaub”, “Ferien”) im Feld “Phrasen und Keywords” und speichert die Angaben über den Button “Speichern”.

Das Programm generiert die Suchvorschläge entweder aus der Quelle “Google” oder der Quelle “Bing” (siehe Auswahloptionen) und erweitert die Original-Keywords um die “Frageworte” über den Button “Fragen”.

[Screenshots]

[Download]
suvo (0.2b)
Beispieldatei – “Urlaub” (Urlaub, Ferien)
gutefrage.net – “geschenke
gutefrage.net – “urlaub
gutefrage.net – “weihnachten
gutefrage.net – “wohnen

[Hinweis zu "gutefrage.net"]
Besagtes Portal wird von uns ausschließlich zur Informationsbeschaffung, als Quelle der Inspiration und als Möglichkeit einer “Gegenprobe” verwendet. Letzteres kommt zum Einsatz, wenn bei “alltagstauglichen” Projekten das eventuelle Vorhandensein tatsächlicher Fragen abgeprüft werden muss. Das Medium “gutefrage.net” wird von uns nicht als Medium des Linkaufbaus verwendet und ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Freigabe des Tools inkl. Ausgabe der Analyseergebnisse keine Einladung zum exzessiven “Linkaufbau” darstellt. Wenn man also die ausgegebenen Reports als Linkaufbaugrundlage verwenden möchte, sollte man vorher entweder mit spezialisierten DienstleisterInnen entsprechende Beratungen vereinbaren oder die AGB von “gutefrage.net” studieren.

[Bekannte Fehler]
Das Programm verlangt die Eingabe eines Projektnamens und das Projekt muss zwingend notwendig über den Button “Speichern” bestätigt werden, da hier Schreib- und Lesefehler auftauchen.

Konkrete und “belastbare” Erkenntnisse aus der Abteilung “Forschen und Entwicklung” bzgl. der Verwertung der Frageformulierungen aus G-Suggest existieren derzeit bei uns nicht. Es werden zeitnah entsprechende Experimente durchgeführt. Analog zu den aktuellen Prognosen denke ich über eine Erweiterung der Software mit den folgenden Inhalten nach:

  1. Rückkoppelung der Keys & Phrasen auf die XOVI-API
  2. Auslesen der “max. Ergebnisse”
  3. Rückkoppelung auf oder vom “socialtracker” (siehe: Hashtaghäufungen, je Socialmedia und Socialmediaübergreifend)
  4. Rückkoppelung via Piwik-API (Eingehende Clicks via Suchmaschinen, falls erfassbar)

Ein interessantes Anwendungsfeld kann hier die Beantwortung der extrahierten Fragen mit Promo der Antworten über die “Socials” sein.

Es gilt auch hier, dass wir durchaus dankbar über eventuelle Rückmeldungen und (An)fragen sind, jedoch außerhalb des Kundenkreises nur in Ausnahmefällen Support und Einweisungen liefern.

 

Wie kann ich … gutefrage.net als Quelle der Inspiration nutzen?

Um Inhalte optimal auf eine Zielgruppe ausrichten zu können, macht es natürlich viel Sinn, die hier gestellten Fragen zu analysieren. Einen möglichen Weg habe ich über die Anwendung “Suchvorschläge” bereits aufgezeigt. Nun geht es um weitere Datenquellen: eine besonders werthaltige ist hier das Portal “gutefrage.net”.

Die Fragen lassen sich über die folgenden Links extrahieren:

https://www.gutefrage.net/feed/tag/[objekt]

https://www.gutefrage.net/feed/neue/[objekt]

https://www.gutefrage.net/feed/beliebte/[objekt]

Die neuesten Antworten zu den Themen lassen sich über den folgenden Link extrahieren:

https://www.gutefrage.net/feed/recent_answers/[objekt]

Dieser Link zeigt im Ergebnis ein RSS-Feed aus den letzten Beiträgen zu dem übergebenen “Objekt” (Objekt=”Urlaub”, “Ferien”, “Geschenk”).
Eine Analyse des Diskussionsbaums realisiert man über:

https://www.gutefrage.net/api/mashup/frage/[slug]

Die Variable “slug” wird durch den letzten Abschnitt der Frage-URL ausgetauscht. Im Ergebnis sieht man hier den kompletten Antwortverlauf und kann hierüber nun Gewichtungen zu den gestellten Fragen anstellen.

(Offensichtlicher) Linkkauf – eine Option?

Aufgrund einiger interessanten Rückmeldungen von Ratsuchenden und eigenen Beobachtungen zum Thema “eingekaufte Links” habe ich mir ein paar Gedanken zum Umgang mit diesem Strategieansatz gemacht.

Beobachtet man die üblichen Ausschreibungsplattformen der “Szene”, fällt einem auf, dass das Thema “Linkkauf” immer noch ein nachgefragtes Angebotsspektrum zeigt – selbstverständlich mit entsprechend günstigen Preisen und über bekannte Plattformen sowie auch kalkulierbare Netzwerke.

Wir konnten im Laufe von 2014 beeindruckend negative Auswirkungen aufgrund von zwei konkreten Netzwerkabstrafungen beobachten. Im Rahmen der ersten Abstrafung betraf es konkrete Strukturen einer Agentur, was im Übrigen angekündigt wurde. Trotz Beobachtung der Szene und trotz umfangreicher Analysen war ein Wandel der Linkaufbaustrategien nicht sichtbar. Dementsprechend hoch war die Ratlosigkeit (aber auch die Häme) bei der letzten Abstrafungswelle gegen die Teilnehmer von den wohl zwei bekanntesten Netzwerkprovider im deutschen Raum. Ich hatte mich hier und hier zu diesen Themen und mögliche Alternativansätze geäußert und das Thema ist bei uns seit 2012 in der intensiven Beobachtung.

Was sind eigentlich die Effekte dieser “Abstrafungen”? Es ist eigentlich recht einfach: Durch die ad-hoc-Entwertung komplexer Netzstrukturen verlieren Webseiten nicht nur auf einen Schlag viele oder alle wichtigen “Kommunikationspartner”, sondern geraten auch in den Fokus von den Quality-Ratern der Firma “Google” in Form einer “manuellen Abstrafung”. Letzeres ist eigentlich auch nur eine logische Konsequenz, da durch den Einkauf von Links gegen das Hausrecht der Firma Google verstoßen wird. Man fand hier übrigens bereits im Jahre 2007 sehr (!) klare Worte bzgl. des Themas “Linkkauf” und die “Befindlichkeiten” der Google-Algorithmen sollten seit dem bekannt sein. Auch stelle ich immer wieder fest, dass große Plattformen wie z.B. die “Gründerszene“, “Onlinemarketing” oder “T3N, T3N – aus 02-2014” solche Themen ansprechend aufbereiten. Sie sind nicht unbekannt und verfügen über eine entsprechend hohe Reputation. Allerdings hatte ich nach den letzten Gesprächen mit den diversen Ratsuchenden nicht das Gefühl, dass Akteure oder auch Abnehmer der Dienstleistung “Suchmaschinenoptimierung” solche Meldungen aufmerksam lesen und die eigenen Ansätze anpassen oder ändern.

Konkret sind mir folgende Fälle mit eindeutiger und nachweisbarer Abstrafung mit einhergehenden Verlusten in den Positionen bekannt:

1) Branche Tourismus
Es handelt sich hierbei um ein “Quasi”-100% Linkkauf- und Linktauschprojekt mit mehreren 100.000 Datensätzen (Produkte, Angebote). Laut XOVI-Rankingdaten blieben von ca. 12.000 erfassten Keywords nur noch ca. 1.500 übrig.

2) Branche Sport
Nach einem gezielten Tausch mit Fokus auf bereits abgewichtete Blogs war der Totalverlust von ca. 30% aller produktrelevanten Phrasen sichtbar.

3) Branche Lebensmittel
Nach einem gezielten Tausch über ein firmeneigenes Netzwerk (Form: “klassische” Keyworddomains in Form von “Landingpages”) zu und von den Netzwerken/Linkprovidern war ein Totalverlust von ca. 60% aller produktrelevanten und ein Verlust der kategorierelevanten Phrasen (Seite 1 auf unter Seite 8) sichtbar.

4) Branche IT
Nach einem Kauf von Links über einen der bekannten und abgestraften Netzwerke war ein Verlust der Hauptphrase (generiert durch den Geschäftszweck und optimierte Startseite) von Seite 1 auf Seite 2-3 sichtbar, welcher über eine Linkbereinigung und einem Strategiemix von “natürlich aussehenden” Linkaufbau und “Social-SEO” gelöst werden konnte.

Ich frage mich nun, warum man offensichtlich problematische Strategien verwendet, warum Agenturen diese verwenden oder warum wirtschaftlich nachhaltig denkende Abnehmer der Dienstleistung bewusst solche Strategien trotz entsprechender Presse und nachprüfbaren Negativbeispielen einkaufen. Ich kann mir das nur mit fehlendem Wissen, fehlender Innovationskraft oder dem Wunsch, etwas “Abrechenbares” einzukaufen, erklären. Kurzum: es bleibt bei uns die Erkenntnis, dass das berechenbare, öffentliche und nachvollziehbare Einkaufen und Tauschen von Links ein wesentliches und prominentes Merkmal der Strategie “Blackhat” ist – zumindest, wenn man davon ausgeht, dass diese Stilrichtung sich durch ein schnelles Positionieren/das Risiko eines unkalkulierbaren und schmerzhaften Totalverlustes auszeichnet.

Wir beobachten und besprechen firmenintern bereits seit 2006 diverse Negativschwankungen aufgrund von stark manipulativen Linkaufbaustrategien. Obwohl wir regelmäßig Strategien entwickeln und diese durchtesten (selbstverständlich lassen wir uns auch von Automatismen, “besonderen” Ansätzen etc. inspirieren), ist uns das Verlustrisiko zu hoch, als dass wir Links kaufen, tauschen, an Netzwerken teilnehmen, einfach zu kalkulierende Netzwerke konstruieren oder Projekte annehmen, welche auf den kritisierten Ansätzen basieren sollen.

Das Kaufen und Tauschen von Links ist für uns keine Option.

Linkcheck – Funktionsweise

Aufgrund einiger offenen Fragen möchte ich heute die Funktionsweise der Anwendung “Linkcheck” etwas näher erläutern.

Die umgesetzte Technik ist relativ einfach erklärbar: das Programm wird mit einer Liste von gefundenen Links aus den folgenden Quellen:
- Webmastertools
- XOVI (API, API-Key muss vorhanden sein)
- Freitext (Import von Linklisten aus einer TXT-Datei)

befüllt. Danach arbeitet ein einprogrammierter Algorithmus diese Liste “Schritt für Schritt” oder “von Oben nach Unten” durch und “schaut” sich die Quellcodes der hinterlegten Links an. Hierbei “greift” eine Funktion, die man mit “ich suche den eventuell vorhandenen Link” vergleichen kann. Technisch betrachtet, macht die Software nichts anderes: sie schaut nach, ob die Zeichenkette “Domain” irgendwo in der Zeichenkette “Quellcode-des-Linkspenders” vorkommt. Eine weitergehende Analyse, also Variablen wie “nofollow” oder “dofollow” ist hier nicht einprogrammiert.

Was kann man mit den Ergebnissen aus der Anwendung machen?
1.) Prüfung: existiert der Linkpartner (noch)?
2.) Weitere Analyse: Indexierung, Indexierungsqualität der Linkpartner
3.) Weitere Analyse: Social Signals der Linkpartner
4.) Linklöschungen und Linkentwertungen

Die Anwendung simuliert einen “natürlich aussehenden” Besuch der hinterlegten Linkspender und dadurch, dass hier nicht mit Bots und Crawler gearbeitet wird, lässt sich der Zugriff nicht über bspw. die htaccess sperren.

Woocommerce – Produkte löschen / Reset

Endlich hat das Gefummele mit den SQL-Queries ein Ende. Dank dem “Woocommerce StoreKit” lassen sich die entsprechenden Tabellen und Datenbanken bereinigen. Bitte beim eventuellen Einsatz nicht (!) vergessen, die Produktbildordner auch zu löschen.

Die manuelle Alternative ist:
a) Löschen der Bilder
via putty in den upload-Ordner gehen und die Daten mit “rm -r *.*” löschen
b) Löschen der Kategorien über phpmyadmin
manuelles Entfernen der entsprechenden “terms” aus der tabelle “wp_terms”
c) Löschen der Produkte aus der Tabelle “wp_posts”
delete from wp_posts where post_type = product
delete from wp_posts where post_type = attachment
d) Leeren der Tabelle “wp_postmeta”
truncate wp_postmeta
e) Deinstallation / Neuinstallation des Plugins “Woocommerce”
f) Neuinstallation WP-Allimport plus Wocommerce-Addon
g) Neuinstallation aller Feeds für WP-Allimport

Bitte beachte hier, dass die “manuelle Alternative” eine “Notlösung” ist.

aktuelle Positionen (Stand. 21.11.2014) – jeweils Top10

Nachdem wir flächendeckend bei unseren Katalogen das System “Werbung über den Kanal Hashtags” eingesetzt haben, wurden folgende Positionen sichtbar. (verifiziert via WMT, Abschlüsse)

lowboard allium
couchtisch carmela
wasserschwallarmatur
badewannenklappwand
wannenrandeinlauf
dirndl gutschein basteln
visierhelme
luxor24 gutschein
krawatten viadimoda gutschein
bessergehen.com gutschein
wandspiegel blair
wäschekippe selber bauen
bettkastenbeschlag
couchtisch lysandra
esstisch tosca
chatain ledergarnitur
relaxsessel mourou
schminktisch siena
esstisch holz massiv emeline

Die Verifikation, also ob dieser exemplarischen Liste zu Verkäufen zugeordnet werden kann, gestaltete sich etwas kompliziert und läuft im Wesentlichen über die API der Webmastertools (Download => Phrasen) zur Positionsprobe (XOVI-API, eigener Positionschecker) zur Piwik-API (Abgleich eingehende Suchanfragen und / oder Abgleich über den Titel der abgefragten Seite) zu ausgehende Klicks (rel. sauber prüfbar über die Statisik von “wp-no-external-links”) zu Umsatzstatistik der Netzwerke.