Instagram – Influencersuche und Influencerbegutachtungen

Neulich erlebte ich einige verwirrende Diskussionen rund um die Problematik „Influencermarketing“ via Instagram. Eine ehemalige Kundin aus dem Themenbereich „Lifestyle // Model // Fashion“ rief hier an und berichtete von der folgenden Situation:

Sie bewarb sich mit ihrem Instagram-Account bei einer Agentur – spezialisiert auf „Influencermarketing“ – und wurde mit Hinweis auf „zu wenig Follower“ abgelehnt. Sie berichtete mir, dass in ihrem Bereich man da primär auf die Metrik „Follower“ schaut und dass die entsprechende Zahl natürlich möglichst groß sein muss. Sie berichtete mir auch, dass konkrete Interaktionsvariablen wie „Likes“, „Comments“ oder konkrete Diskussionen rund um diese oder jene Motive völlig egal sind.

Weitere Gespräche mit konkreten Dienstleister_innen aus dem Bereich „Socialmediamarketing“, „Influencermarketing“ oder „Instagram-Marketing“ ergaben, dass man eben diese Metriken nicht erkennen kann, nicht erkennen will oder dass keine Werkzeuge zur Auswertung existieren oder benutzt werden. In diesen kollegialen Diskussionen hatte ich den folgenden Lösungsansatz vorgestellt:

(A) Die Accountanalysen
(1) ID unbekannt?
https://api.instagram.com/v1/users/search?q=’+accountname+’&access_token=’+deintoken

(2) ID recherchiert und bekannt?
– Download des kompletten Feeds
https://api.instagram.com/v1/users/’+account_id+’/media/recent/?access_token=’+deintoken
Hinweise:
– Der Scrapevorgang produziert maximal (!) 20 Ergebnisse.
– Lösung für die Ergebnisbegrenzung: „repeat-until-schleife“ bis „next_url:“ nicht mehr im Code auffindbar ist.

Wichtige und interessante Variablen aus dem Rohdatenfeed JE POST:
(a) tags
– beschreibt die verwendeten Tags
(b) „comments“:count“:
– beschreibt die Anzahl der Kommentare
(c) link:
– beschreibt den Link des Posts, Mediums
(d) „likes“:count“:
– beschreibt die Anzahl der Likes
(e) „filter“: „‚
– beschreibt den verwendeten Filter
(f) created_time
– beschreibt den Zeitstempel, (Wann wurde der Post abgesetzt? // Datum und Uhrzeit)
(g) „id“:“
– beschreibt die IG-interne ID des Posts

Die so erfassten Posts aus den zu beobachtenden Accounts werden nun in eine geeignete Datenbank überführt. Ich benutze für derartige Gelegenheiten immer gern das Format „CSV“ via dem Objekt „Stringgrid“ (Delphi).

(3) Dateninterpretation „Grunddaten“
Bei lückenloser Feederfassung entdeckt man nun die Grunddatenvariablen „Posts“, „Likes“ und „Comments“ und ausgehend hiervon lassen sich erste Interpretationen anstellen:
– Wieviele Beiträge hat denn der Account?
– Wiele Likes hat denn der Account?
– Wieviele Comments hat denn der Account?
Man könnte hieraus das Verhältnis von Likes / Comments zu Posts berechnen und mit Hilfe der Ergebnisse werden nun auch Vergleiche zwischen Accounts möglich.

Natürlich ist die „Grunddaten“-Begutachtung der erste Schritt zu einer wirklich werthaltigen und interessanten Analyse der potentiellen „Influencer“. Wie geht es nun weiter? Nunja:

(4) Tiefenprüfung auf Basis der Rohdaten

(a) Die Hashtags
– Extrahieren der Tags aus den Rohdaten und Umwandlung in eine Liste (ein Tag je Zeile!)
– Auslesen: Taghäufung
– Gegenüberstellung: Tags zu Summe Likes//Comments
(b) Die Hashtaggruppen
– siehe: (a)
Ziel von (a) + (b)
Ziel der Tagprüfung ist die Beantwortung der Fragen:
– Welche Tags „zünden“ am Besten beim anvisierten Account?
– Gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Masse-„Follower“ und den interpretierten Variablen?

(5) Interaktionsanalyse auf Basis der Rohdaten
Diese Analyse verlangt die IDs der Posts aus den Rohdaten!
(a) Die Likenden
https://api.instagram.com/v1/media/’+ID+’/likes?access_token=’+deintoken
Hier bietet sich die Erweiterung der Rohdaten an. Ich verwende hierfür eine beigeordnete CSV-Datei zzgl. einem weiteren „Stringgrid“. Der Scrapevorgang wird mit einer simplen Zählschleife durchgeführt und die Ergebnisse liefern die folgenden Daten zu DEN Likenden zurück:
– Accountname
– ID des Accounts
– Fullname
(b) Die Kommentierenden
– siehe (a)

Hat man nun die Datensätze aus (a) und (b) vorliegen, bieten sich weitere Analysen an. Diese können die folgenden Fragen beantworten:
– Wie ist das Verhältnis von Posts => Fans => Likenden // Kommentierenden?
– Wer liked und kommentiert parallel?
– Welcher Account ist besonders aktiv?
Im Abgleich der Datensätze aus (a) und (b) zu den Analysevorgängen bzgl. den Hashtags können folgende Fragen beantwortet werden:
– Welcher Account „mag“ welche Tags?
– Welcher Account zeigt das „mögen“ häufig?

In den meisten Szenarien, die in den Diskussionen auftauchen, benötigt man einen weiteren Recherchepunkt, den man vor der Accountbegutachtung starten muss. Dieser bewegt sich meistens um Themen oder konkreten Locations. Themen, Locations oder Städte lassen sich über zwei Möglichkeiten erfassen:
(1) Tags
https://api.instagram.com/v1/tags/search?client_id=’+deineclientid+’&q=’+tag
(2) Locationssearch
https://api.instagram.com/v1/locations/search?lat=48.858844&lng=2.294351&access_token=’+deintoken
Aus den Ergebnissen der beiden Endpointabfragen lassen die Accountnamen extrahieren und in die Tiefenprüfungsprozedur übertragen.

(B) Die Accountbewertungen
Immer wieder wundere ich mich über die Fananzahlfokussierung bei der Begutachtung von Accounts oder der Suche nach diesen Influencern. Der Grund hierfür ist relativ einfach: man kann über die bekannten, extrem leicht recherchierbaren und erprobten Quellen für wenig Geld hochwertig aussehende Fans einkaufen (ca. 5 EUR / 3000 bis 4000 Fans). Schaut man sich nun die Instagram-API an, findet man nirgends faszinierende Analysefunktionen zu bspw. Herkunft (Land, Stadt etc.) der „Fans“ und da bleibt leider nur die Begutachtung und Bewertung der o.g. Rohdaten.
Ich neige bspw. dazu, Manipulation zu vermuten, wenn:
(a) Ein Ungleichgewicht zwischen Posts, Fans, Likes und Comments sichtbar wird.
Beispiele können sein:
– 1-20 Posts zu >10k Fans
– >8K Fans zu 0 Likes
– >10 Fans zu extrem wenig Likes auf den Posts
– extrem viele Fans, aber keine Interaktionen in Form von Comments
– Comments, aber keine Reaktion seitens der Accountinhaber_in
(b) Inhalt, Qualität der Inhalte
Beispiele können sein:
– extrem schlechte Fotoqualität (Achtung: Subjektivität!)
– Hashtagspamming (#lik4like, #likeme, #likeback)
– Tags ohne Bezug zum Inhalt der Posts
– extreme lange Zeiten zwischen den Posts
– Massenpostings zzgl. Tagspamming

Abschließende Bemerkung.
Persönlich ist mir absolut klar, dass die wenigsten Laien oder Endanwender_innen den o.g. Lösungsweg im Sinne einer Entwicklung eigener Werkzeuge vermutlich umsetzen können und deswegen erhalten unsere Kunden auf Anfrage und nach Gesprächen immer aktuelle Versionen der entsprechenden Softwares. Das ist soweit völlig okay, natürlich und immerhin erwarten diese Zielgruppen die professionelle Beantwortung der IG-bezogenen Fragestellungen und das Lösen der bekannten Probleme.

Mich wundert jedoch, dass trotz klischeehaften Hype, vielen spezialisierten Dienstleister_innen und enorm reputationsstarken Agenturen, diese Basics immer wieder in den Foren und den szeneinternen Diskussionen abgefragt werden und keinerlei Weiterentwicklung sichtbar ist. Sicherlich ist es nicht in jedem Fall zumutbar das Programmieren zu erlernen, aber das Interpretieren von Zahlen, großen Datensätzen und das Verstehen von romanartigen API-Dokumentationen sowie den Zusammenhängen zwischen den auslesbaren Variablen gehört nun mal zur Branche. Leider berichten uns diverse Rat- und Hilfesuchende immer wieder, dass man wohl mit „Vermutungen“ oder „Gefühl“ abgespeist wird und ich kann an dieser Stelle nur dazu raten, sämtliche Socialmediastrategien auf Basis von belastbaren Zahlen, Daten und Erkenntnisse zu gestalten und das funktioniert am Besten, wenn die kostenfrei abrufbaren API-Endpoints verstanden und benutzt werden.

Integration von „Opensharecount“ in den Socialsignals-Tracker

Nach einigen Experimenten mit dem genannten Service stellte sich heraus, dass die gelieferten Daten sauber und relativ aktuell sind.
Ich beobachtete hier, dass eine Echtzeitprobe auf die gesetzten Tweets / Retweets zwar nicht möglich ist, aber dass die Datensätze mit einer relativ guten Genauigkeit innerhalb eines Zeitfensters von 30 Minuten nach API-Abfrage ausgeworfen werden.
Das Tool wird nun ab sofort im Rahmen der üblichen Socialsignals-Reportings verwendet und in die Anwendung „Socialtracker“ integriert. Durch den Anbieterwechsel von Twitter (Original-API) auf Opensharecount-API sind leider keine Weiterführungen der alten Datensätze möglich.
Der API-Endpoint des genannten Services ist “http://cdn.api.twitter.com/1/urls/count.json?url=[deineurl]“ (einfach „deineurl“ austauschen) und das Ergebnisformat entspricht der alten und twitterbasierten Version.

Instagram-Token generieren (Like, Comment, Follow etc.)

Für diese oder jene Testfälle benötige ich einen Instagram-Token, welcher das Setzen von Likes, Comments, Follows und Unfollows erlaubt. Dies ist über den „offiziellen“ Weg nicht möglich und hierfür bietet sich der folgende Service an: https://apigee.com/console/instagram.

Zur Tokengenerierung geht man wie folgt vor:
– Authentifikation via OAUTH 2.0
– Anmelden mit den eigenen und bekannten Accountdaten
– Durchführen: user/self/feed
– Copy & Paste des ausgegebenen Token (siehe: Ergebnisübergabe aus dem genannten Service)

Instagram – API (Beziehungsmanagement)

Für das Abarbeiten des „Beziehungsmanagement“ aus dem System „Instagram“ bieten sich die folgenden Endpoints an:

[followed-by]
Abfrage-URL: https://api.instagram.com/v1/users/self/followed-by?access_token=[Token]
Hier werden die eigenen Fans mit bis zu 20 Ergebnissen (je Durchlauf) zu den folgenden Inhalten ausgegeben: Username, ID, Real-Name (falls hinterlegt), Profilbild-URL). Aus dem Username lässt sich die Profil-URL so generieren, dass besagte Zeichenkette an „https://www.instagram.com/“ hinzugefügt wird.

[follows]
Abfrage-URL: https://api.instagram.com/v1/users/self/follows?access_token=[Token]
Hier werden die Accounts ausgegeben, welche man selbst folgt. Die Inhalte des Ergebnisses sind deckungsgleich mit „followed-by“.

Bei beiden Abfragevarianten ist auf die Variable (siehe Ergebnisfeed) „next_url“ zu achten. Diese lässt sich über eine geeignete Laufschleife // Zählschleife ansprechen und über diesen Weg sind die kompletten Listen auswertbar. Da hier von einer maximalen Ergebniszahl in Höhe von „20“ ausgegangen wird, wird die Metrik „Fans“ oder „Abos“ durch 20 geteilt und schon hat man die maximale Durchlaufzahl besagter Abfrageschleifen.

[Abgleich „follows“ zu „followed-by“]
Diese Funktion beschreibt die Lösung der Frage: „Wen folge ich, der / die mir zurück folgt?“ oder „Welcher Account folgt mir, den ich auch tatsächlich zurück folge?“
Eine Variante dieser Probe lässt sich über die
Abfrage-URL: https://api.instagram.com/v1/users/{user-id}/relationship?access_token=[Token]
lösen.
Eine andere Variante der simple Listenabgleich der vorhandenen und ausgewerteten Datensätze.

Die Tiefenanalyse der gewonnenen Userdatensätze lässt sich dann mit Hilfe des Abgleichs zu den Likes und Comments auf den Medien-Feed lösen. Hierüber stellt man dann fest, welcher Account besonders „aktiv“ ist, besonders häufig „liked“ und / oder besonders viele Kommentare absetzt.

Die Post-basierten API-Endpoints, bezogen auf das Usermanagement, (Veränderung der Beziehung, follow, unfollow usw.) werde ich zu einem späteren Zeitpunkt hier erklären.

[Ankündigung] Instagram-Accountmanagement-Client (Windows)

Erwirtschaftete Zahlen und aktuelle „Eindrücke“ mündeten nun in Überlegungen hinsichtlich der Programmierung eines konkreten und windowsbasierenden Instagram-Clients unter Ausnutzung der IG-API-Endpoints.

Die folgenden Features werden – Schritt für Schritt – umgesetzt:

1. Die Posts
– Download
– Auswertung nach Tags
– Erfassung der Links und der Bildlinks

2. Aktivitäten
– Download: Likende, Kommentierende
– Auswertung: „beliebte Tags“, „beliebte Posts“ nach Likes UND / ODER Comments

3. Fans
– Download und Abgleich mit (2) => Likes, Comments usw.
– Auswertung: Fan => Tags (Welcher Fan wird bei welchen Tags aktiv?)
– Auswertung: Fan => Posts (Welcher Fan wird bei welchem Post aktiv?)
– Auswertung: Posts / Fans / Abos der eigenen Follower

4. Die Tags
– Auswertung: wichtige und beliebteste Tags (nach 2 und 3)

5. Fanaquise und Kommunikation
– Durchsuchen und Präsentation von Posts aus (4)
– Liken der Posts (halbautomatisch / automatisch)
– Auswertung: „Wem folge ich, der mir nicht folgt?“ und „Wer folgt mir, dem ich nicht folge?“

Die meisten Quellcodes sind – im Wesentlichen – vorhanden und müssen „nur“ von (a) nach (b) „geschoben“ werden und ich denke an eine erste Betaversion rund um Ende April, da parallel weitere Experimente mit dem Medium „Instagram“ durchgeführt werden müssen. Diese sollen langfristig Fragen rund um „Wie werde ich mein eigener und themenbezogener Influencer?“ oder „Wie binde ich langfristig Fans in Strategien ein?“ beantworten. Ableitungen aus den Experimenten und Antworten aus den genannten Fragestellungen werden selbstverständlich Einfluss auf den IG-Client nehmen.

Bitte auch hier beachten: Betaversionen und sonstige Kopien bleiben prinzipiell unserem Netzwerk und selbstverständlich den Kund_innen vorbehalten. Wir werden aber von Zeit zu Zeit und in angemessener Form auf dem Arbeitsblog Zahlenbeispiele, diverse Erkenntnisse oder Quellcodes aus dem Client publizieren.

Accountanalyse (Instagram) – Update 0.3Beta

Mit Fertigstellung der Versionsnummer 0.3Beta lassen sich nun die Interaktionen in Form von Likes auf Instagram-Accounts prüfen. Hierfür nehme ich den folgenden Endpoint:

https://api.instagram.com/v1/media/[media-id]/likes?access_token=[token]

Wie sich der Token generieren lässt, habe ich im Artikel „Instagram-Token generieren“ dargestellt.
Die Datensätze für die Variable „[media-id]“ generiere ich aus dem Account-Scrape-Prozess, welcher die Rohdaten – beschrieben im Artikel „Instagram-Rohdaten“ – beinhalten (siehe letzte Spalte im Datensatz vom Account „hanneswobus“).

Die Datenanalyse erfolgt nun mit Hilfe einer einfachen Laufschleife über den o.g. Endpoint. Ich bitte an dieser Stelle um Verständnis darüber, dass ich hier nicht die Rohdaten aus dem „hanneswobus“-Account zeigen werde, da hier noch keine stabile Anonymisierungsprozedur vorliegt und wir prinzipiell keine personenbezogenen Datensätze zu diesen virtuellen Beziehungen freigeben. Die Betatester_innen und interessierte Bekannte, Freunde und Kolleg_innen können sich natürlich jederzeit gern mit ihren Accounts bei uns melden.

Die Struktur der ausgelesenen Datensätze hat bei unserer Anwendung nun die folgende Form

[Nr.]=>[Username]=>[URL]=>[ID]=>[Post-ID]

Die Spalte „Nr.“ hat eine eher kosmetische Funktion. Der Username lässt sich über den Endpoint-Respons und dessen Variable „username“ auslesen und die URL wird softwareseitig zusammengesetzt aus den Zeichenketten „https://www.instagram.com/“ + [username] + „/“. Die Spalte „ID“ umfasst die ausgelesenen IDs der likenden Accounts und die „Post-ID“ zeigt eine Querverbindung auf die ID der entsprechenden Posts, welche hier vom User geliked worden.

Natürlich sind die Rohdaten nur für Expert_innen interpretierbar und deswegen werden sie in weiteren Schritten verarbeitet. Diese sind: (a) Bereinigung der Liste „Account-Name“, (b) Zusammenzählen der getätigten Likes JE Accountname und (c) Sortieren der Liste im Modus „Absteigend“.

Die bereinigten Datensätze und die Rohdaten werden per sofort in die Socialmedia-Reports aufgenommen und entsprechend erläutert. Die Zahl „Likes“ findet nun auch ihren Platz in den Komplex „Social-Signals“.

Was kann man nun aus den Datensätzen erkennen?
(a) Fangewichtung
(b) aktive Fans – gezeigt durch hohes Likeaufkommen
(c) durch Rückkoppelung auf die Accountrohdaten: „beliebte“ Posts
(d) durch Rückkoppelung auf die Tags der Accountrohdaten: „beliebte“ Tags
(e) Fangemeinde, Likende Accounts etc. des Wettbewerbs
(f) Aktivitätsgründe durch Rückkoppelung auf unsere Hashtag-Reichweitenanalyse

[Todo für Versionsnummer 0.4Beta]
(a) Auslesen der Comments und kommentierenden Accounts analog zu den Likes
(b) Datenaufbereitung analog zu den Likes
(c) Vergleich: Likes, Comments im Verhältnis zu den Posts
(d) Diagramme: Verlauf, Vergleich etc. für die 10 aktivsten Accounts (Likes, Comments)
(e) Einbau der 10 aktivsten Accounts in die PDF / HTML-Reports der Software

Nach einigen und auch sehr intensiven Diskussionen haben wir uns zu einer Fandefinition entschieden, welche sich ausschließlich auf die Interaktion (hier: Likes, Comments, Likes UND Comments) bezieht.
Die kommende Versionsnummer wird den Komplex „Instagram-Datenerhebung“ und „Instagram-Monitoring“ abschließen und ich werde nahtlos ähnliche Funktionen für Pinterest entwickeln.

Grüne Zahlen am Ende eines erfolgreichen Projektes

Viele Monate des Jahres 2015 haben wir uns sehr intensiv mit einem bestimmten Projekt beschäftigt. Wir nennen keine Namen und (fast) nur relative Zahlen anhand einer netten kleinen Grafik:

Die Zahlen des Projektes aus dem Jahr 2015

Die Grafik bezieht sich auf Veränderungen eines Online-Portals innerhalb der Jahre 2014 und 2015. Im Laufe unseres neunmonatigen Engagements konnte u.a. der Umsatz um 65% erhöht werden.

Um was ging es hier?
Das Projekt kann in der Sparte „Kunst/Printmedien“ verortet werden. Unsere Aufgabe bestand in der Etablierung zielgruppenorientierter Verlinkungen & der Platzierung von Angeboten und Produktinformationen in reichweitenstarken Social-Media-Kanälen.

Wie sind wir hierbei vorgegangen?
Da uns sowohl die Firma als auch ihre Produkte aus dem Alltag vertraut sind, konnten wir sehr schnell loslegen. Wir stiegen also sofort in die strategische Zielgruppenanalyse ein (Stichworte Pinterest-Interessensrecherche & Instagram-Hashtaganalyse) und publizierten Hinweise, Informationen und konkrete Kaufimpulse im passenden Zielgruppenumfeld.

Was sich im letzten Absatz so lax liest, folgte natürlich einem von uns verfassten Konzept, das individuell auf das konkrete Projekt abgestimmt wurde. Und aufging.

Accountanalyse (Instagram) – Update 0.3Beta

Die Software wurde nun auf die Tiefenanalyse der Tags erweitert. Hierbei werden die Tags aus den Rohdaten (siehe Artikel: Rohdaten) hinsichtlich der Häufung zusammengezählt und nach dem Verhältnis zu den Likes und Kommentaren gewichtet.

Die nachstehenden Bilder zeigen die Ergebnisse aus dem Account „hanneswobus“ mit den Daten aus hanneswobus_tags.xlsx.

Durch die Analysierbarkeit beliebiger (!) Accounts lässt sich nun dauerhaft nachprüfen, welcher Tag (natürlich in Verbindung mit dem Post und dem konkreten Motiv) am Besten den ROI-Vorstellungen (Likes, Comments, Likes & Comments) entspricht. Da die Erfassung der Accountrohdaten zu beliebigen Zeitpunkten (in Abhängigkeit zur Verfügbarkeit und Stabilität der Instagram-API) realisierbar ist, lassen sich auch Beobachtungen zu Wochentagen und äußeren Einflüssen wie Wetter, Trends und Events anstellen.

[Todo]
Gewichtung der Taggruppen analog zur Einzeltaganalyse.
Optional: Gegenprobe der Tags auf unserer Reichweitendatenbanken
Festlegung eines Reportformates (PDF, Excel, Word usw.).
Scrapen und Verarbeiten der Kommentierenden und Likenden Accounts

[Update]
Die Reichweitengegenprobe auf die bekannte und besprochene Datenbank wird (vorerst) mit niedriger Priorität behandelt und mit der Anbindung an die Tagsearch von Instagram kompensiert.
Der „Endpoint“ hierfür ist:
https://api.instagram.com/v1/tags/search?client_id=[deine_id]&q=[suchwort] und die Reichweite wird über die Variable „media_count“ ausgeliefert.
Der Rohdatensatz für die Tag <> Reichweitengewichtung für lässt sich hier: hanneswobus_tags herunter laden.

Die Reportausgabe wurde „modular“ gestaltet und die Basis hierfür ist „html“. Die PDF-Version eines solchen Reports befindet sich hier: Instagramauswertung, Account_ hanneswobus. Wie man am Layout des Reports unschwer erkennen kann, arbeite ich noch an dem Layout und an der endgültigen Fassung.

Beide Datensätze werden ab sofort in die Reportingdienstleistung aufgenommen.

Accountanalyse (Instagram) – Update 0.2Beta

Die Analyseprozedur wurde nun um die Ausgabe der Verläufe erweitert.
Das Beispieldiagram zeigt den Verlauf eines betreuten Klienten aus dem Bereich „Tourismus“.
[Beispiel]


In den nächsten Versionen und nach der Erhebung weiterer Datensätze ist die Etablierung konkreter Metriken geplant. Im Moment denken wir über die Zahlen:
Verhältnis „Likes“ zu „Posts“
[Ergebnis]=Summe_Likes*(Summe_Posts/100)
und
Verhältnis „Comments“ zu „Posts“
[Ergebnis]=Summe_Comments*(Summe_Posts/100)
nach und werden die Reports im Sinne der Accountvergleichbarkeit anpassen.

Socialmedia-Profil-Analyse (Rohdaten), v.0.1B [Instagram]

Die angekündigte Software ist nun in der ersten Versionsnummer fertig gestellt und sie produziert die folgenden Daten:

[Accountüberblick]
Komplettdatensatz aus dem Account „hanneswobushanneswobus_25022015 (Excel, xlsx)

Die Exceltabelle zeigt: (a) URL der Posts, (b) Erstelldatum, (c) Comments, (d) Likes, (e) Tags, (f) Beschreibung – leer, (g) Post-ID

[Todo]

  1. Auswertung von Comments je individuellen Tag
  2. Präsentation: Top10 der wirkungsvollsten Tags (gem. an Likes und Comments)
  3. Präsentation: Top10 der „besten“ Posts (gem. an Likes und Comments)
  4. Präsentation: schlechteste Posts und Tags (ggf. auch Taggruppen)
  5. Auswertung von Likes je individuellen Tag
  6. Diagram: zeitliche Entwicklung f. Posts, Likes und Comments (siehe: „Socialtracker“)

[Tortendiagram]
hanneswobus__diag

Die Beobachtung der Abonnenten und abonnierten Accounts wird im aktuellen Konzeptstadium gesondert betrachtet. Nach einigen internen Diskussionen und Gesprächen mit Externen / Kund_innen wird die nächste Versionsnummer um einen entsprechenden Komplex erweitert.

Die Todo hierfür ist:

  1. Erfassen der Abonnenten und Erfassen der abonnierten Accounts als „Liste“.
  2. Ausgabe: „Wer folgt dem beobachteten Account und welchen Accounts folgt der beobachtete Account?“
  3. Aktivitätsbeobachtung: „Wer ist in welcher Form auf den beobachteten Accounts aktiv (gez. durch Likes, Comments)?“

Die aktuellen Engagements und Projekte werden selbstverständlich um die Dienstleistung „Instagram-Account-Reports“ und die entsprechende Beratung erweitert.

Ich bekomme derzeit erstaunlich viele Rückmeldungen mit ein und denselben Inhalten: das Erfassen der Daten über Instagram, Pinterest und anderen Socialmedia ist (a) nicht möglich oder (b) extrem aufwändig / teuer. Nunja: hier möchte ich auf den Inhalt „Gesprächspartner_innen für das Internetmarketing“ hinweisen. Das Erfassen und Verstehen der extrem gut dokumentierten Socialmedia-API gehört zum Berufsbild „Internetmarketing“ oder „Socialmedia-Marketing“ dazu und das Entwickeln eigener Lösungsansätze für das Beobachten und die Datenerfassung ist gerade mit Hilfe der APIs mit einem enorm geringen Zeitaufwand durchaus möglich.

Informationen zu den APIs inklusive (!) Codebeispiele findet man hier:
[Instagram]
Instagram (Developer)
Endpoints der API
Infos zu der Limitierung
Tagsuche
Grobrecherchen, Rohdatenerfassung (hierauf basiert die aktuelle Version der Software!!!)
Zielgruppenanalysen auf Basis der Locations

[Pinterest]
Developer – Doku
User, Usermanagement, Follower & Co.
Dokus zu den Boards, Boardmanagement
Pins, Management und Recherche
Zielgruppenanalysen via Pinterest-API
Basisfunktionen