Linkaufbau und Netzwerke – Arbeitsblog http://www.pontipix.de Online-Marketing: SEO, Social-Media & Die Dinge drumherum Fri, 26 Aug 2016 18:45:24 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6 Linkchecker 0.6 (BETA) fertig gestellt und freigegeben http://www.pontipix.de/linkchecker-0-6-beta-fertig-gestellt-und-freigegeben/ http://www.pontipix.de/linkchecker-0-6-beta-fertig-gestellt-und-freigegeben/#respond Mon, 31 Aug 2015 20:50:31 +0000 http://www.pontipix.de/?p=2423 Aufgrund einiger faszinierender Diskussionen und Nachfragen habe ich mich zu einer kleineren Überarbeitung der Linkprüf-Anwendung enschieden.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf die enorm wichtige Existenzprüfung der „eingehenden Links“ aus Google-Webmastertools.

Neue Features:
1. Import der Linkdatensätze aus WMT
– Login => Google
– Webmastertools => Suchanfragen => Links zu Ihrer Seite => Klick auf „mehr“
– Klick: „Weitere Beispiel-Links herunter laden“
– Import der CSV in das Programm via Hauptmenü

2. Import von Linkdatensätze via Text-Datei (*.txt)
Diese Funktion „kompensiert“ die ausgeklammerten Schnittstellen zu Xovi, Sistrix und Seokicks. Sofern diese Datenquellen im Gebrauch und notwendig sind, ist natürlich eine entsprechende Aufbereitung (ein Link je Zeile) wichtig.

3. Filterfunktion
– Tools => Tabelle => Filter

4. Reporting, Erweiterung
Das tabellarische Reporting wurde um die Erfassung von http-Fehlercodes und Zeitstempel erweitert.

Grundlegendes // Funktionsweise
Die Anwendung geht die übermittelte Linkliste „Schritt für Schritt“ durch. Hierbei wird mit Hilfe von http-GET der HTML-Quellcode des zu analysierenden Linkspenders in einen Zwischenspeicher geladen und dahingehend analysiert, ob die „Zeichenkette“ (Linkziel, Domain) sich denn in der „Zeichenkette“ (HTML-Code, Linkspender) befindet. Die Prüffunktion ist hier „if pos(suchstring, suchquelle)“.

Download: linkpruefer 0.6b (ZIP)

Bitte beachten!
Die Anwendung befindet sich im Beta-Stadium und wurde dementsprechend nicht auf alle Szenarien durchgetestet. Es können also Fehlermeldungen bei der Gegenprobe der Links auf „exotische“ Linkspender auftreten. Ebenfalls sind Unterschiede beim kompletten Prüfzeitraum je Internetverbindung, Menge der zu prüfenden Linkspender oder technische Umsetzungen der zu prüfenden Linkspender bekannt und sichtbar.

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„Bis zu 25% der Longtails sind weg! Was ist passiert?“ http://www.pontipix.de/bis-zu-25-der-longtails-sind-weg-was-ist-passiert/ http://www.pontipix.de/bis-zu-25-der-longtails-sind-weg-was-ist-passiert/#comments Tue, 16 Dec 2014 16:00:04 +0000 http://www.pontipix.de/?p=2053 Nach dem letzten Update der Xovi-Datensätze und vielen aufgeregten Rückmeldungen ehemaliger Kunden sind uns interessante Negativschwankungen bei der Analyse dieser und deren Konkurrenzprojekte aufgefallen. Bis zu 25% der produktbezogenen Longtail-Suchphrasen sind innerhalb eines Update-Turnus‘ verschwunden. Nach einigen Gesprächen mit Kollegen und einer tiefergehenden Gegenprüfung sind die folgenden Zusammenhänge sichtbar geworden:

a) Altlasten im Bereich „tote Linkspender“
b) keine passgenaue Ausrichtung der Angebote auf Zielgruppen
c) keine Kommunikation mit den Zielgruppen (Social-Signals)
d) kein Ausnutzen aktueller Trends (siehe: Hashtags)

Kurz: Alle abgestraften Projekte verfügten über auffallend viele Links von Social-Bookmark- und Presseportalen, Artikel- und Blogverzeichnissen, Linkpyramiden & Linkrädern. (Es ist anzunehmen, dass Google diese Linkspender dauerhaft abgewertet hat.) Gleichzeitig verfügten die analysierten Projekte nicht über zielgruppengenaue Social-Signals.

Die analysierten Seiten bewegen sich thematisch in den Bereichen Tourismus, Mode und Inneneinrichtung. Sie zeigen nach wie vor exzellente TOP-10-Positionen; der „Verlust“ bewegt sich auf der Produktebene. Langfristig ist ein neuer Linkaufbau nötig, der sich aus heutiger Sicht unbedingt an oben genannten Punkten orientieren muss.

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(Offensichtlicher) Linkkauf – eine Option? http://www.pontipix.de/offensichtlicher-linkkauf-eine-option/ http://www.pontipix.de/offensichtlicher-linkkauf-eine-option/#respond Sat, 29 Nov 2014 00:19:00 +0000 http://www.pontipix.de/?p=2006 Aufgrund einiger interessanten Rückmeldungen von Ratsuchenden und eigenen Beobachtungen zum Thema „eingekaufte Links“ habe ich mir ein paar Gedanken zum Umgang mit diesem Strategieansatz gemacht.

Beobachtet man die üblichen Ausschreibungsplattformen der „Szene“, fällt einem auf, dass das Thema „Linkkauf“ immer noch ein nachgefragtes Angebotsspektrum zeigt – selbstverständlich mit entsprechend günstigen Preisen und über bekannte Plattformen sowie auch kalkulierbare Netzwerke.

Wir konnten im Laufe von 2014 beeindruckend negative Auswirkungen aufgrund von zwei konkreten Netzwerkabstrafungen beobachten. Im Rahmen der ersten Abstrafung betraf es konkrete Strukturen einer Agentur, was im Übrigen angekündigt wurde. Trotz Beobachtung der Szene und trotz umfangreicher Analysen war ein Wandel der Linkaufbaustrategien nicht sichtbar. Dementsprechend hoch war die Ratlosigkeit (aber auch die Häme) bei der letzten Abstrafungswelle gegen die Teilnehmer von den wohl zwei bekanntesten Netzwerkprovider im deutschen Raum. Ich hatte mich hier und hier zu diesen Themen und mögliche Alternativansätze geäußert und das Thema ist bei uns seit 2012 in der intensiven Beobachtung.

Was sind eigentlich die Effekte dieser „Abstrafungen“? Es ist eigentlich recht einfach: Durch die ad-hoc-Entwertung komplexer Netzstrukturen verlieren Webseiten nicht nur auf einen Schlag viele oder alle wichtigen „Kommunikationspartner“, sondern geraten auch in den Fokus von den Quality-Ratern der Firma „Google“ in Form einer „manuellen Abstrafung“. Letzeres ist eigentlich auch nur eine logische Konsequenz, da durch den Einkauf von Links gegen das Hausrecht der Firma Google verstoßen wird. Man fand hier übrigens bereits im Jahre 2007 sehr (!) klare Worte bzgl. des Themas „Linkkauf“ und die „Befindlichkeiten“ der Google-Algorithmen sollten seit dem bekannt sein. Auch stelle ich immer wieder fest, dass große Plattformen wie z.B. die „Gründerszene„, „Onlinemarketing“ oder „T3N, T3N – aus 02-2014“ solche Themen ansprechend aufbereiten. Sie sind nicht unbekannt und verfügen über eine entsprechend hohe Reputation. Allerdings hatte ich nach den letzten Gesprächen mit den diversen Ratsuchenden nicht das Gefühl, dass Akteure oder auch Abnehmer der Dienstleistung „Suchmaschinenoptimierung“ solche Meldungen aufmerksam lesen und die eigenen Ansätze anpassen oder ändern.

Konkret sind mir folgende Fälle mit eindeutiger und nachweisbarer Abstrafung mit einhergehenden Verlusten in den Positionen bekannt:

1) Branche Tourismus
Es handelt sich hierbei um ein „Quasi“-100% Linkkauf- und Linktauschprojekt mit mehreren 100.000 Datensätzen (Produkte, Angebote). Laut XOVI-Rankingdaten blieben von ca. 12.000 erfassten Keywords nur noch ca. 1.500 übrig.

2) Branche Sport
Nach einem gezielten Tausch mit Fokus auf bereits abgewichtete Blogs war der Totalverlust von ca. 30% aller produktrelevanten Phrasen sichtbar.

3) Branche Lebensmittel
Nach einem gezielten Tausch über ein firmeneigenes Netzwerk (Form: „klassische“ Keyworddomains in Form von „Landingpages“) zu und von den Netzwerken/Linkprovidern war ein Totalverlust von ca. 60% aller produktrelevanten und ein Verlust der kategorierelevanten Phrasen (Seite 1 auf unter Seite 8) sichtbar.

4) Branche IT
Nach einem Kauf von Links über einen der bekannten und abgestraften Netzwerke war ein Verlust der Hauptphrase (generiert durch den Geschäftszweck und optimierte Startseite) von Seite 1 auf Seite 2-3 sichtbar, welcher über eine Linkbereinigung und einem Strategiemix von „natürlich aussehenden“ Linkaufbau und „Social-SEO“ gelöst werden konnte.

Ich frage mich nun, warum man offensichtlich problematische Strategien verwendet, warum Agenturen diese verwenden oder warum wirtschaftlich nachhaltig denkende Abnehmer der Dienstleistung bewusst solche Strategien trotz entsprechender Presse und nachprüfbaren Negativbeispielen einkaufen. Ich kann mir das nur mit fehlendem Wissen, fehlender Innovationskraft oder dem Wunsch, etwas „Abrechenbares“ einzukaufen, erklären. Kurzum: es bleibt bei uns die Erkenntnis, dass das berechenbare, öffentliche und nachvollziehbare Einkaufen und Tauschen von Links ein wesentliches und prominentes Merkmal der Strategie „Blackhat“ ist – zumindest, wenn man davon ausgeht, dass diese Stilrichtung sich durch ein schnelles Positionieren/das Risiko eines unkalkulierbaren und schmerzhaften Totalverlustes auszeichnet.

Wir beobachten und besprechen firmenintern bereits seit 2006 diverse Negativschwankungen aufgrund von stark manipulativen Linkaufbaustrategien. Obwohl wir regelmäßig Strategien entwickeln und diese durchtesten (selbstverständlich lassen wir uns auch von Automatismen, „besonderen“ Ansätzen etc. inspirieren), ist uns das Verlustrisiko zu hoch, als dass wir Links kaufen, tauschen, an Netzwerken teilnehmen, einfach zu kalkulierende Netzwerke konstruieren oder Projekte annehmen, welche auf den kritisierten Ansätzen basieren sollen.

Das Kaufen und Tauschen von Links ist für uns keine Option.

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Linkcheck – Funktionsweise http://www.pontipix.de/linkcheck-funktionsweise/ http://www.pontipix.de/linkcheck-funktionsweise/#respond Fri, 28 Nov 2014 12:41:22 +0000 http://www.pontipix.de/?p=2004 Aufgrund einiger offenen Fragen möchte ich heute die Funktionsweise der Anwendung „Linkcheck“ etwas näher erläutern.

Die umgesetzte Technik ist relativ einfach erklärbar: das Programm wird mit einer Liste von gefundenen Links aus den folgenden Quellen:
– Webmastertools
– XOVI (API, API-Key muss vorhanden sein)
– Freitext (Import von Linklisten aus einer TXT-Datei)

befüllt. Danach arbeitet ein einprogrammierter Algorithmus diese Liste „Schritt für Schritt“ oder „von Oben nach Unten“ durch und „schaut“ sich die Quellcodes der hinterlegten Links an. Hierbei „greift“ eine Funktion, die man mit „ich suche den eventuell vorhandenen Link“ vergleichen kann. Technisch betrachtet, macht die Software nichts anderes: sie schaut nach, ob die Zeichenkette „Domain“ irgendwo in der Zeichenkette „Quellcode-des-Linkspenders“ vorkommt. Eine weitergehende Analyse, also Variablen wie „nofollow“ oder „dofollow“ ist hier nicht einprogrammiert.

Was kann man mit den Ergebnissen aus der Anwendung machen?
1.) Prüfung: existiert der Linkpartner (noch)?
2.) Weitere Analyse: Indexierung, Indexierungsqualität der Linkpartner
3.) Weitere Analyse: Social Signals der Linkpartner
4.) Linklöschungen und Linkentwertungen

Die Anwendung simuliert einen „natürlich aussehenden“ Besuch der hinterlegten Linkspender und dadurch, dass hier nicht mit Bots und Crawler gearbeitet wird, lässt sich der Zugriff nicht über bspw. die htaccess sperren.

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Skizze: Verteilersystem Produkte/Beiträge http://www.pontipix.de/skizze-verteilersystem/ http://www.pontipix.de/skizze-verteilersystem/#respond Fri, 17 Oct 2014 20:22:38 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1829 schautafel1. Trigger
Ist der Trend sichtbar?
Ist die Hashtaghäufung je Medium übergreifend?
Gibt es Schnittmengen zwischen Trends, Tags & Quellen?
Gibt es Positionsschwankungen durch äußere Faktoren?
Formel WDF*IDF

2. Quelle
✔ Optimierung des Contents (z.B. Einfügen von Kaufimpulsen)

3. Vorbereitung der Publikation
✔ Manuelle Kampagne (z.B. RSS-Feed in Social-Media)
✔ Automatische Kampagne (z.B. Wahl nach Trigger/Zielgruppe oder Wahl nach Taghäufung)
✔ Ergebnis: Zielwahl (Plattform, Account o.a.)

4. Publikation
✔ Publikationswege: API, E-Mail, RSS-Feeds

5. Erfolgskontrolle
✔ Erfolgskontrolle via Piwik-API, Social-Signals-API, sonstige Prozeduren oder via Positionskontrolle

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Linknetzwerke, Abstrafungen: eine Nachbetrachtung http://www.pontipix.de/linknetzwerke-abstrafungen-eine-nachbetrachtung/ http://www.pontipix.de/linknetzwerke-abstrafungen-eine-nachbetrachtung/#respond Sun, 07 Sep 2014 11:46:16 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1757 Nach vielen internen Diskussionen und Gesprächen mit Kollegen wird es Zeit zu einer kritischen Nachbetrachtung der aktuellen Netzwerkabstrafungswelle. Zuerst muss man sich natürlich fragen, was denn Rankseller und Teliad mit dem grundlegenden Charakter eines Linknetzwerkes zu tun hat: aus meiner Sicht nichts, denn: beide „Provider“ sind als Werkzeug oder als Vermittler zu begreifen. Sie besitzen also kein Netzwerk, sondern sind als eine Art Organisator zu sehen. Man kann beide also als „SEO-Werkzeug“ begreifen und jedes Werkzeug verliert die wunschgemäße Wirkung, wenn es nicht stark zweckorientiert oder auch inflationär verwendet wird. Ich sehe in der Verwendung dieser „Werkzeugtypen“ gewisse Risiken, diese liegen nicht in der offensichtlichen Zuwiderhandlung gegenüber den Google-Richtlinien, sondern eher in der Unkalkulierbarkeit der angemieteten Linkspender und dem System der Linkprovider. Man kann zwar den Linkprovidern unterstellen, dass diese „Werkzeuge“ sauber arbeiten, die Interna schützen usw., eine ultimativ geltende Garantie hat man allerdings letztendlich nicht und gerade die letzte „Bestrafungs“-Welle zeigte, dass ganz offensichtlich Lücken im System von Google oder den G-Algos gefunden wurden.

Zusammengefasst: das System der Suchmaschinenoptimierung ist zwar nicht immer kalkulierbar und man ist natürlich Schwankungen und Trends unterworfen, aber ich halte mich von unkalkulierbaren Risiken wie Provider, unberechenbare Zukunft der angemieteten Linkspender etc. fern. Außerdem widerspricht die Inanspruchnahme der Provider als eine der tragenden Säulen des jeweiligen Konzeptes sämtlichen Marketinggedanken, da hier eine der wichtigsten Variablen immer wieder ignoriert wird: die Zielgruppe. Eine zielgruppenorientierte Suchmaschinenoptimierung basiert mehr auf Kommunikationskonzepte, als auf den technisch orientierten Ansatz – der Linkaufkauf anhand von den typischen SEO-Variablen: diese einfache Tatsache ist nicht erst seit kurzem bekannt.

 

 

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Google, Updates, Netzwerkabstrafungen und allgemeine „Ratlosigkeit“ http://www.pontipix.de/google-updates-netzwerkabstrafungen-und-allgemeine-ratlosigkeit/ http://www.pontipix.de/google-updates-netzwerkabstrafungen-und-allgemeine-ratlosigkeit/#respond Mon, 18 Aug 2014 23:13:43 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1744 In den letzten Tagen ist es wieder einmal passiert – was?! – na: die Algorithmen von Google hatten zwei sehr wichtige Netzwerke bzw. Provider für Linkkauf „entwertet“ und demzufolge konnte man sehr zügig diverse Formen allgemeiner „Ratlosigkeit“ beobachten.

Betrachtet man nun die Historie der letzten Updates und offiziellen Meldungen seitens entsprechender Google-Mitarbeiter, stellt man sehr schnell fest, dass es sich hier um eine „Abstrafung mit Ansage“ ist. Warum? Ganz einfach: zum Einen wurden in der Vergangenheit äußerst prominente Vertreter der „Netzwerke“ abgestraft bis deindexiert und zum Anderen ist der Hinweis auf Google-mag-keine-Netzwerke äußerst prominent publiziert.

Und genau an diesem Punkt setzt meine persönliche Ratlosigkeit ein: ich frage mich derzeit, warum man trotz o.g. Effekte, Maßnahmen etc. Strategiansätze wählt, welche auf eine (offensichtliche) Algorithmusmanipulation in Form von Linkkauf und Linktausch via Netzwerke setzt. Gut, dass Laien oder „Selbstversorger“ hier Erfahrungswerte etc. nicht besitzen, ist immer irgendwo nachvollziehbar, aber es ist mir unverständlich, dass professionelle Akteure nachwievor (oder: hoffentlich bis jetzt und dann nie wieder) eben das – von mir kritisierte – Strategieelement nutzen.

Ich erlebte in den letzten Tagen Gespräche mit vielen verunsicherten Webmastern und ich empfehle derzeit Folgendes:

  1. Beschäftige Dich mit Deinen Zielgruppen VOR eventuellen Arbeiten an Deiner Seite (Layout, Inhalte)! Siehe hierzu meine Gedanken und Hinweise zu den Recherchemöglichkeiten in den „Social Media“.
  2. Entwickle Routinen und Prozeduren zur dauerhaften Zielgruppenbeobachtung und prüfe die Orte innerhalb des WWW, wo sich deine Zielgruppe bewegt oder bewegen könnte. Dies dient vor allem der Beobachtung von eventuellen Trends und besonderen Entwicklungen. Man kann hier natürlich den stark analytischen Ansatz wie in den Beiträgen zum „Socialtracker“ verwenden, in den meisten Fällen dürfte G-Alert ausreichend sein. Beschäftige Dich daher mit der optimalen Nutzung des Google-Services.
  3. Meide berechenbare Linkaufbauansätze! Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig diese einfach Regel ist und das „Berechenbarkeit“ natürlich auch in Zusammenhang mit „Standard“ oder „Jeder-macht-das“ und „es-hat-ja-schon-immer-so-funktioniert“ steht.
  4. Mache Linkaufbau für „richtige Menschen“ und versuche, den Linkaufbau in Form von „natürlichen“ Kommunikationsprozessen zu betreiben. Interessante Linkspender sind z.B. kommunikationsfreudige Auftritte, angenommene und geteilte Auftritte und sonstige „Auftritte“, wo Leben und Vernetzung sichtbar ist. Ansätze zur Lösung der Frage, wie man denn die Akzeptanz eventueller Linkspender herausfiltern kann, hatte ich in den Artikeln zu den „Sozialen Signalen“ grob dargelegt.
  5. Arbeite vor dem Linkaufbau – sofern keinerlei Wissen vorhanden ist oder allgemeine Unsicherheiten vorliegen – ein Marketingkonzept aus, welches die einzelnen Linkspendertypen (Blogs, Teile der Socials etc.) in Form von Kommunikationsprozessen, Kommunikation mit pot. Abnehmer deiner Inhalte / Dienstleistung / Produkte sicherstellt und Handlungsanweisungen auch in Abhängigkeit von Indikatoren (Trends, Zielgruppenverhalten, Markt allgem.) erfasst.
  6. Richte Deine Aktivitäten, das Inetmarketing, die SEO und den Linkaufbau nicht primär auf die Kategorieebene oder die Startseite aus – beachte und betrachte auch die Produkte. Warum? Man stellt ja in Webshops und Katalogsystemen Produkte vor und erhofft sich hierdurch Absatz. Es ist also unlogisch, nicht (!) über die Produkte zu „sprechen“.

 

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Backlinkcheckerbots via htaccess blockieren http://www.pontipix.de/backlinkcheckerbots-via-htaccess-blockieren/ http://www.pontipix.de/backlinkcheckerbots-via-htaccess-blockieren/#comments Thu, 06 Mar 2014 11:39:53 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1501 Es existieren viele gute Gründe, Links aus eigenen Strukturen in den Analysen diverser bekannter Services nicht anzeigen zu lassen. Ich wähle hierfür das Aussperren entsprechender Bots mit Hilfe der htaccess. Der Zugriff auf diese Datei lässt sich mit entsprechenden WordPressplugins realisieren, ich bevorzuge  WP Htaccess Editor mit dieser htaccess-Erweiterung. Eine aktuelle Botliste findet man hier.

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über die Bewertung von Linkspendern http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/ http://www.pontipix.de/ueber-die-bewertung-von-linkspendern/#respond Wed, 19 Feb 2014 00:43:33 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1484 Sehr häufig werde ich via PM in den üblichen Foren um die Bewertung ggf. vorhandener Linkspender gebeten. In der Regel finde ich bei den Ratsuchenden eine Mischung der üblichen „Altlasten“ wie bspw. PR-Spam, Socialbookmarkspams und „softe“ Varianten wie bspw. Blogcomments und Gästebuchbeiträge.

Ich rate in der Regel zu einer Entfernung bei:

  1. veralteten Linkspendertypen wie Kataloge, Socialbookmarksysteme welche über Automatismen angesteuert werden können (Listen sind bekannt) und zugespammten Gästebücher und Blogcomments
  2. extrem veralteten Blogs
  3. nicht gepflegten Linkspender

Man erkennt veraltete oder „nicht gepflegte“ Linkspender vor allem anhand des Inhaltsflusses, der Indexierungsfrequenz oder anhand von stark werbelastigen Kommentaren. Ich werde auf diesem Blog bei Gelegenheit eine Freeware zur dauerhaften Beobachtung der Indexierungsfrequenzen von Linkspendern ablegen. (Vorabanfragen bitte an anne[at]pontipix.de … ).

Indizien für eine gewisse Werbelastigkeit wären z.B.

  1. Kommentare mit wenig oder gar keinen Bezug zum Linkspender
  2. Kommentare mit Like- oder Besucheraufforderungen
  3. Kommentare mit immer wiederkehrenden Benutzernamen und eMail-Adressen
  4. extreme Publikationshäufung von Kommentaren (je Minute, je Stunde etc.)

Im manuellen Linkaufbauprozess bevorzuge ich einen kommunikativen Ansatz. Hierbei sind die üblichen SEO-Metriken wie PR, Alexa-Rank, SI, OVI-Index, Domain-Pop und Sonstiges eher im zweiten Blick höchst interessant. Vordergründig könnte man den Vernetzungsprozeß als eine Art „ich-rede-mit-anderen-Personen-Vorgang“ interpretieren und die Aktivitäten entsprechend ausgestalten. Im Detail sieht das so aus, dass man bei Blogbeiträgen immer etwas zum Thema des Artikels und / oder zu den Vorpostern (im Sinne einer Diskussion) schreibt. Bei Gästebüchern bevorzuge ich einen Bezug zu den Angeboten des Gästebuchinhabers. Konkrete Beispiele findet man bspw. im eigenem Leben / im eigenem Sozialverhalten: man geht in seinem Leben hin und wieder in ein gut geführtes Restaurant – sofern dieses eine Webseite mit Gästebuch besitzt, spricht nichts dagegen lobende Worte (sofern gerechtfertigt …) zzgl. Backlink zu hinterlegen. Wenn besagte Webseite von anderen Personen – welche auch das Gästebuch betrachten / benutzen – besucht wird, umso besser: hier entwickelt sich nicht nur das Potential der gesetzten Links, sondern auch die Möglichkeit der Klicks von potentiellen Kunden.

Aktuell beobachte ich einen Trend: Linkaufbau via Forenposts. Diese „Welle“ entwickelt sich derzeit zu einem regelrechten „Hype“, den ich für überbewertet halte. Sicherlich bieten diese Plattformen einen effektiven Weg der Kundenkommunikation, aber ich rate von einer allzu technischen Betrachtung des Linkaufbaues mit Hilfe dieser Spendertypen ab, denn:

  1. Dienstleister im Niedrigpreissektor sind i.d.R. keine Experten btr. des zu bewerbenden Themas (Ausnahmen existieren sicherlich…) und können vmtl. keine Rückfragen beantworten oder (fachbezogene) Probleme in der Forenkommunikation lösen.
  2. Forenaccounts verlangen Pflege und produzieren Aufwand, da diese Accounts „reifen“ müssen (Autoritätsproblem)
  3. Die Mächtigkeit der zu setzenden Links sind von der Forenarchitektur und der Accountautorität abhängig (Wieviel postet ein Account in welcher Zeit? Wieviele andere Accounts reagieren auf die Posts?)

Ich empfehle bei der Verwendung und Verwertung dieser Linkspender:

  1. Analysiere Fragestellungen in den Foren und beantworte diese aus Deiner Expertensicht. Bei einem geringen Zeitbuget solltest Du auf ein ordentliches und genaues Briefing der einzusetzenden (externen) Personen achten. Fordere hier eine transparente Reportingprozedur an.
  2. Verwende Foren immer auch als Mittel der Marktforschung und passe Deine Produkte / Dienstleistungen an kommunizierte Fragestellungen und Problemmeldungen an.
  3. Kontaktiere Fragesteller via PM, Telefon oder eMail, wenn Du überzeugt bist, dass Deine Lösung optimal ist.
  4. Schaffe Monitoringprozeduren: manche Foren bieten Dir die „Abholung“ neuer Beiträge via eMail oder RSS-Feed.
  5. Verzichte auf exzessive (Eigen)werbung und arbeite – bei Bedarf – ein ggf. vorhandenes Hobbyprojekt ein.

 

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Über kostenfreie Linkspender Teil 2 – das (eigene) Hobbyprojekt http://www.pontipix.de/ueber-kostenfreie-linkspender-teil-2-das-eigene-hobbyprojekt/ http://www.pontipix.de/ueber-kostenfreie-linkspender-teil-2-das-eigene-hobbyprojekt/#respond Sun, 16 Feb 2014 21:25:48 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1472 Eine oft unterschätzte Variante der Internwerbung / der SEO ist im Hobbybereich anzusiedeln. Fast jeder Akteur wird eines oder mehrere Hobbies pflegen und hierüber viel zu berichten haben. Idealerweise handelt es sich hierbei um eine nachgefragte oder „übliche“ Freizeitbeschäftigung wie „Outdoorsport“, „Fotografie“ oder Sonstiges.

Nunja: je nach Art der Freizeitbetätigung und eigener Neigung der Selbstdarstellung / Außenkommunikation wäre der Schritt zu einer eigenen Webpräsenz natürlich und logisch.

Für das Strategieelement „eigenes Hobbyprojekt“ empfehle ich in der Regel die Umsetzung mit Hilfe einer gängigen Blogtechnologie wie WordPress, Tumblr oder Blogspot. Privat bevorzuge ich eine eigene Installation von WordPress unter einer separat aufrufbaren Top-Level-Domain mit einem aussagefähigen Namen. Dieser Auftritt hat natürlich die üblichen Onpageoptimierungsregeln einzuhalten (sprechende URLs, Meta-Tags etc.).

Vorteile:

  1. (hohe) Publikationsmotivation von neuen Beiträgen und Medien (Bild, Video, Ton etc.)
  2. hohe Vernetzungs- und Verlinkungsmotivation: Externe (weitere „Anhänger“ des Hobbies werden aufmerksam …)
  3. hohes Socialmedia-Potential: je nach Qualität des jeweiligen Auftrittes werden die Informationen bspw. auf Facebook geliked, geteilt und besprochen
  4. kein Zwang zur Kommerzialisierung
  5. Reputationspflege und Reputationsmanagement: Fans, Leser und potentielle Kunden erkennen eine „persönliche Seite“

Nachteile:

  1. zum Teil lange Vorlaufszeiten
  2. Negativkritiken in Form von Kommentaren
  3. Produktionsaufwand für neue Inhalte, neue Medien etc.

 

Bei der Verlinkung vom Hobbyprojekt auf kommerzielle Seiten wie Kundenprojekte und eigene Affiliatekataloge achte ich auf „weniger ist mehr“ und verteile die Linktypen auf 2/3 andere – ähnliche – Hobbyprojekte und 1/3 Kommerzprojekte. Sehr zu empfehlen ist auch die Vernetzung in den „Sozialen Medien“: bei „kreativen“ Hobbyprojekten bevorzuge ich Instagram, Tumblr und Flickr.

Mögliche Vernetzungsstrategien werde ich bei Gelegenheit hier bequasseln.

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RSS-Widgets in Tumblr-Blogs, geht das? http://www.pontipix.de/rss-widgets-in-tumblr-blogs-geht-das/ http://www.pontipix.de/rss-widgets-in-tumblr-blogs-geht-das/#respond Thu, 06 Dec 2012 23:03:17 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1286 Hier die Anleitung:

  1. Öffne Deinen Feedburner-Account und trage dort den Feed ein, welchen Du in der Tumblr-Sidebar sehen willst.
  2. Klicke auf „Publicize“ und wähle den „BuzzBoost“-Link (zu finden unter „Services“)
  3. Konfiguriere Deine Darstellungsvariante
  4. Kopiere das generierte Script und öffne Deinen TumblrBlog => gehe auf „Anpassen“
  5. Kopiere das Script in „Beschreibung“ und drücke „Speichern“ + „Schliessen“
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Linkrecherche und Linkdatenbestandspflege für Anfänger http://www.pontipix.de/linkrecherche-und-linkdatenbestandspflege-fur-anfanger/ http://www.pontipix.de/linkrecherche-und-linkdatenbestandspflege-fur-anfanger/#respond Tue, 20 Nov 2012 21:25:59 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1274 Im nachfolgendem Dokument fasse ich einige wichtige Basisvorgehensweisen zur Akquise von Backlinks zusammen.

Download: linkrecherche und linkbearbeitung.pdf

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http://www.pontipix.de/linkrecherche-und-linkdatenbestandspflege-fur-anfanger/feed/ 0
sprechende Links – ein neuer Linkbuildingansatz? http://www.pontipix.de/sprechende-links-ein-neuer-linkbuildingansatz/ http://www.pontipix.de/sprechende-links-ein-neuer-linkbuildingansatz/#respond Sun, 18 Nov 2012 18:41:16 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1271 Nach vielen Gesprächen und einigen interessanten Erfahrungen btr. der letzten Google-Qualitätsupdates (Pinguin und Panda) implementierte ich eine neue, bzw. erweiterte Linkaufbaustrategie.

Was ist der Grund? Im Zuge der Zootierchen-Updates und Erkenntnissen aus eigenen Experimenten kam ich auf die Idee, dass das Internet nichts weiteres als ein kommunikationsbasierendes Netzwerk ist. Ein Element der „Kommunikation“ ist aus meiner Sicht das ständige Wechseln von Aussagen unter Beibehaltung einer Grundinformation. Unsere Netze wurden also um wechselnde Linkdarstellungsvarianten erweitert:

  1. Wechselnde Linkplätze in einer Liste
  2. Wechselnde Einblendungsfrequenzen je Link / je Liste
  3. Wechselnde Linktexte und Linkbeschreibung je Liste

Der wichtigste Aspekt ist hierbei, dass hierbei die Texte und Beschreibungen die „wesentliche“ Grundaussage des zu verlinkenden Inhaltes beinhalten. Sie „informieren“ quasi in kurzer Form, was sich denn hinter den Links verbirgt. Das System läuft seit ca. 6 Wochen stabil auf allen Netzelementen und verschaffte einigen schwer zu positionierenden Objekten einen optimalen Einstieg auf Top10 bis Top30 (siehe Referenz Nahrung und Genuss) innerhalb von 7-14 Tagen und sichert den Stand unserer Tourismus-Referenz.

Aufgrund der wechselhaften Natur dieses Ansatzes, ist diese Strategie definitiv nicht für einen gezielten Linkaufbau im Sinne einer SI- und PR-Erhöhung interessant weswegen ich das System um priorisierbare Links, welche eine relativ dauerhafte Einblendung „erfahren“, erweitert habe.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen rate ich derzeit gezielt vom Einkauf, Tausch und Miete diverser Verlinkungen ab. Ich will dieses Geschäftsmodell nicht von Grund auf verteufeln, sehe hier allerdings massivste Probleme weil entsprechende Links i.d.R. „statisch“ sind und nicht (!) einen Kommunikationsprozess betr. der zu verlinkenden Seite abbilden. Sicherlich wirken diese Verlinkungen – nur leider nicht in der Geschwindigkeit, die unsere Klienten gewohnt sind.

Im Zuge des nächsten Updates werden verschiedene Linklisten-Darstellungvarianten verwertet: also verschiedene Styles und wechselnd: dofollow / nofollow.

 

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Gedanken zu den SEO-typischen Grundsatzdiskussionen http://www.pontipix.de/gedanken-zu-den-seo-typischen-grundsatzdiskussionen/ http://www.pontipix.de/gedanken-zu-den-seo-typischen-grundsatzdiskussionen/#respond Wed, 07 Nov 2012 10:12:04 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1257 Die am heftigsten diskutierten Themen innerhalb der Suchmaschinenoptimierung sind die diversen „Strömungen“ wie „Whitehat“ und „Blackhat“. Studiert man diverse Blogposts und Meldungen innerhalb der fachspezifischen Foren, kristallisieren sich die folgenden Definitionen und Meinungen heraus:

1. Whitehat

Die „Whitehat-Lehre“ beschreibt im Wesentlichen die Positionierungs- und Bewerbungsarbeit mit Hilfe der Optimierung der jeweiligen Webpräsenzen. Hierunter versteht man eine zielgruppenorientierte Aufbereitung von Inhalten und Layouts. Die Whitehat unterstellt exquisiten Inhalten eine quasi-automatisierte und „organische“ Verlinkungsdynamik: tolle Inhalte weren also immer automatisch von Externen Verbrauchern verlinkt.

2. Blackhat

Unter „Blackhat“ versteht man jegliche Eingriffe in die Wirkungsmechanismen der Suchmaschinenalgorithmen. Es gilt bspw. als „abgesichert“, dass ein Schlüssel zum Erfolg die Art und Weise der Verlinkungen sein kann. Jede manipulativ gesetzte Verknüpfung zum Zwecke einer Höhergewichtung der zu bewerbenden Seiten kann man also als Blackhat bezeichnen.

Entsprechende Diskussionen werden zum Teil extrem hysterisch und emotional geführt und produzieren in seltensten Fällen pragmatische Ergebnisse. Ich bin hier etwas emotionsloser und distanzierter. Es erscheint mir als logisch, dass die Suchmaschinenoptimierung im Offpagebereich letztendlich immer eine Form der o.g. Blackhat-Definition darstellt, da hier – je nach Strategiewahl – Verlinkungen „produziert“ werden. Es ist quasi ein elementares Wesensmerkmal der SEO, Verknüpfungen zwischen verschiedenen Seiten zu produzieren was letztendlich bedeutet, dass jeder Offpageoptimierer Blackhat betreibt.

Natürlich ist mir bewusst, dass meine These z.T. sehr provokant wirken kann weswegen ich im Geschäftsleben den Begriff „Blackhat“ nicht oder sehr selten verwende. Ich beschreibe „Whitehat“ als „Onpagemarketing“ und „Blackhat“ als „Offpagemarketing“. Was sind die Merkmale dieser SEO-Ausprägungen?

Onpagemarketing

  1. führt Zielgruppen- und Marktanalysen durch und passt entsprechend der zu gewinnenden Erkenntnissen die zu bewerbenden Seiten an (Layout, technische Umsetzungen, Inhaltsaufbereitung)
  2. identifiziert mittels geeigneter Techniken profitable und werthaltige Keywords und flechtet Diese in die zu bewerbenden Objekte ein
  3. steuert das Offpagemarketing in Form von Positionierungspriorisierungen
Offpagemarketing
  1. identifiziert profitable und werthaltige Linkspender und realisiert geeignete Verknüpfungen
  2. stellt multimediale und www-bezogene Kommunikationsstrukturen her
  3. erfasst und bewertet Positionsschwankungen und Trafficvolumina in Verbindung / Absprache mit dem Onpagemarketing zwecks kontinuierlicher Weiterentwicklung der zu bewerbenden Webpräsenz
Eine Dämonisierung von „Blackhat“ halte ich für wenig förderlich, dieses produziert letztendlich noch mehr Verunsicherung bei dem Abnehmer der Dienstleistung „SEO“. Ich erwähne allerdings immer wieder, dass eine unsauber durchgeführte Onpagemarketing-Aktivität bedeutet, dass das Offpagemarketing diverse Kompensationsleistungen zu erledigen hat was das jeweilige Positionierungskonzept auf wackelige Füße stellen kann (massive Positionsschwankungen usw.).
Bei dem Offpagemarketing unterscheide ich zwischen „schlecht“ und „gut“. Schlechte Offpagemarketingmaßnahmen wären analog zu meinen Erfahrungswerten:
  1. Massenhaftes Clonen von Katalogsystemen zum Zwecke der Positionierung der „Moneysite“
  2. nahezu 100% Verwendung von Wikipediartikeln
  3. Linkkauf, Linktausch und Linkmiete über entsprechende Handelsplattformen und Foren
  4. SocialBookmarkspam, Forenspam und Blogcommentspam
  5. Linkspam mit „im Wesentlichen“ gleichlautenden Linktexten und Linkbeschreibungen
  6. Linkspam mit Hilfe von statischen Links (nicht änderbare Texte, Beschreibungen usw.) auf stark prominenten Plätzen (Sidebar, Footer)
  7. Verwendung von extrem günstigen SEO-Tools. Hier ist davon auszugehen, dass preiswerte Tools Offpagestrategien durch eine hohe Anwenderzahl „berechenbar“ machen und sich demzufolge selbst entwerten. Entsprechende Effekte kann man im SocialBookmark- und Blogcommentbereich beobachten
Gute Offpagemarketingmaßnahmen wären:
  1. Aufbau von Linknetzwerken mit Hilfe „sprechender“ Linkspender
  2. Linkaufbau, welches sich ständig weiter entwickelt und sämtliche relevanten Medien einbezieht (nicht nur Blogs, sondern auch Bildhoster, Social Media etc.)
  3. Linkaufbau und Linknetzwerkaufbau im Sinne von Kommunikationsstrukturen

 

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DIE Suchmaschinenoptimierung – ein Definitionsansatz http://www.pontipix.de/die-suchmaschinenoptimierung-ein-definitionsansatz/ http://www.pontipix.de/die-suchmaschinenoptimierung-ein-definitionsansatz/#respond Thu, 01 Nov 2012 14:23:46 +0000 http://www.pontipix.de/?p=1235 Sehr häufig werde ich von Freunden und Bekannten gefragt, was ich ich eigentlich den ganzen Tag so treibe – also was denn dieses „Ding“ Suchmaschinenoptimierung überhaupt ist.

Ich definiere die SEO wie folgt:

Die SEO dient der Bewerbung eines Webprojektes (Seiten, komplexere eCommerce-Anwendungen usw.) wobei das Objekt als komplette Einheit zu betrachten ist. Der „Werbeakt“ findet – wie im „richtigen Leben“ auch – mit Hilfe diverser „Kommunikationsprozesse“ statt, welche sich immer und immer wieder durch geeignete Verknüpfungen (Links, Linkstrukturen, komplexere Netzwerke, etc.) realisieren lassen. Pragmatisch betrachtet ist das „Werben“ nichts anderes als Identität A redet mit Identität B über das zu bewerbende Objekt. Dieses „Reden“ produziert letztendlich die gewünschten Effekte wie bspw. dass weitere „Identitäten“ durch die Kommunkation auf das zu betreuende Objekt aufmerksam werden oder die Positionierung von Keywords.

Die Suchmaschinenoptimierung ist also:

  1. das Bewerben sämtlicher Informationen einer Webpräsenz / aller Produktinformationen eines Webshops
  2. die gezielte Förderung einer relativen Positionierungswahrscheinlichkeit hart umkämpfter Keywords durch die gezielte Bewerbung themenrelevanter Informationen (bspw. Promo für Produkte, welche das Keyword „beschreiben“
  3. Realisierung komplexer Kommunikationsabläufe (das Reden über das zu bewerbende Objekt)

Die Suchmaschinenoptimierung ist (definitiv) nicht:

  1. Das Veröffentlichen vermeintlich interessanter und stark nachgefragten Informationen und Abwarten, bis irgendwer „viral“ oder „organisch“ Verlinkungen vornimmt.
  2. Das Mieten, Kaufen und Tauschen von Links, Artikelplätzen usw. zum Zwecke der Erhöhung des SI oder des PageRanks.
  3. Einseitige Strategiewahl. Ganzheitlich betrachtet, kann eine Suchmaschinenoptimierung niemals nachhaltig wirken, wenn bspw. der Linkaufbau nur und ausschließlich mit Hilfe von Socialbookmarks oder (!) Blogcomments oder (!) statisch wirkende Sidebarlinks realisiert wird.

 

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